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Bundeswehr: Ausbilder sollen auf Folgen der Hitze achten

Munster: Soldaten der Bundeswehr gehen während einer Übung auf einem Platz entlang.
Munster: Soldaten der Bundeswehr gehen während einer Übung auf einem Platz entlang.
Foto: Philipp Schulze/dpa

Strausberg. Auch die Bundeswehr hat mit der Hitze zu kämpfen. "Alle Vorgesetzten sollten natürlich darauf achten, ihre Ausbildung den Witterungsbedingungen anzupassen", sagte ein Sprecher des Heeres.

Es sei ratsam, körperlich besonders anstrengende Aufgaben in die Morgen- und Abendstunden zu verlegen. Den Ausbildern komme dabei aber eine besondere Rolle zu. "Gerade in der Grundausbildung müssen sie rechtzeitig einschreiten - auch dann, wenn der Soldat meint, er könne noch." Zudem müsse jeder Soldat nicht nur auf sich selbst sondern auch auf seine Kameraden achten.

Ein schmaler Grat

"Einerseits müssen wir die Durchhaltefähigkeit im Einsatz auch in Ländern wie Afghanistan und Mali sicherstellen", erklärte der Sprecher. "Andererseits achten wir natürlich auf Herausforderungen wie etwa die jetzige Hitzewelle." Nach einem Übungsmarsch im niedersächsischen Munster war im Juli vergangenen Jahres ein Soldat gestorben. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Körperverletzung.