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Vorrat an Blutkonserven schrumpft - Spendern ist zu heiß

Wegen der extremen Hitze gehen weniger Menschen zur Blutspende (Symbolbild).
Wegen der extremen Hitze gehen weniger Menschen zur Blutspende (Symbolbild).
Foto: dpa

Springe. Die extreme Hitze der vergangenen Tage hat offensichtlich viele Blutspender abgeschreckt. Die Zahl der Spenden ist nach Angaben des DRK-Blutspendedienstes in Springe jedenfalls dramatisch gesunken. Es drohe mittlerweile ein echter Engpass, sagte Sprecher Markus Baulke der Deutschen Presse-Agentur.

Alleine in Niedersachsen und Bremen fehlten dem DRK 400 bis 450 Spender pro Tag. Um alle Kliniken dauerhaft ausreichend zu versorgen, seien in beiden Bundesländern zusammen etwa 2.300 Blutspenden pro Tag erforderlich. Zuletzt seien es weniger als 1.900 gewesen, sagte Baulke.

Spenden kein Problem

Trotz der enormen Hitze sei das Blutspenden in der Regel nicht mit erhöhten gesundheitlichen Risiken verbunden, wenn man ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Der DRK-Blutspendedienst in Springe ist für die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zuständig.