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Extremismus: Aussteigen geht künftig auch online

Der Verfassungsschutz organisiert das Aussteigerprogramm "Aktion Neustart".
Der Verfassungsschutz organisiert das Aussteigerprogramm "Aktion Neustart".
Foto: Julian Stratenschulte/dpa
  • Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten und Islamisten künftig auch online
  • Verfassungsschutz organisiert das Programm
  • Extremismus wird von Facebook und Co. geprägt

Hannover. Wegen der wachsenden Präsenz von Extremisten im Internet bietet das Aussteigerprogramm "Aktion Neustart" für Islamisten und Rechtsextremisten in Niedersachsen künftig auch eine Online-Beratung. Soziale Medien und Messenger Dienste sollen stärker zur Prävention genutzt werden, sagte Verfassungsschutzpräsidentin Maren Brandenburger anlässlich einer Tagung am Mittwoch (10.00 Uhr) in Hannover.

An Rechtsradikale und Islamisten

Dabei geht es darum, wie Facebook, WhatsApp und andere Plattformen die Entwicklung des Extremismus prägen und wie diese Medien zugleich für die Prävention stärker genutzt werden könnten. Das Aussteigerprogramm "Aktion Neustart" wird vom Verfassungsschutz organisiert und richtete sich zunächst an Rechtsradikale, seit einiger Zeit aber auch an Islamisten.