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Göttingen: Falschgold für 300.000 Euro an Bank verkauft

Täuschend echt: Erst als auch die Mutter des Betrügers Gold verkaufen wollte, flog die Lüge auf. (Symbolbild)
Täuschend echt: Erst als auch die Mutter des Betrügers Gold verkaufen wollte, flog die Lüge auf. (Symbolbild)
Foto: Sven Hoppe/dpa

Göttingen. Ein junger Mann aus Göttingen soll einer Bank in seiner Heimatstadt Falschgold für rund 300.000 Euro angedreht haben. Zusammen mit seiner Mutter muss der 20-Jährige sich deshalb vor dem Göttinger Amtsgericht verantworten. Dem jungen Mann werde gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen am Donnerstag. Der 20-Jährige soll der Bank im Jahr 2016 in zehn Fällen gefälschte Goldbarren und -münzen verkauft haben, die er zuvor im Internet günstig erworben habe. Zuvor hatte das "Göttinger Tageblatt" über den Fall berichtet.

Die Bank hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft lange Zeit keinen Verdacht geschöpft. Die gefälschten Barren sollen sich in täuschend echt aussehenden Verpackungen befunden haben. Erst als schließlich auch die Mutter des 20-Jährigen Falschgold verkaufen wollte, lehnte die Bank ab. Die Frau steht wegen Betrugsversuchs vor Gericht.