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Nach Bombendrohung: Condor-Maschine mit Verspätung am Ziel

Ein Flugzeug der Airline Condor über Deutschland. (Symbolbild).
Ein Flugzeug der Airline Condor über Deutschland. (Symbolbild).
Foto: imago stock&people / imago/Rüdiger Wölk
Für Fluggäste einer Condor-Maschine aus dem ägyptischen Hurghada hat sich die Reise unfreiwillig verlängert. Grund: eine Bombendrohung.

Chania/Düsseldorf.  Nach einem außerplanmäßigen Zwischenstopp wegen einer Bombendrohung sind 273 Fluggäste mit einem Tag Verspätung in Düsseldorf angekommen. Die Condor-Maschine, die ursprünglich aus dem ägyptischen Hurghada kam, landete gegen 21.30 Uhr am Freitag in Nordrhein-Westfalen, wie ein Sprecher der Airline sagte.

Die Polizei habe in Düsseldorf zwei der Fluggäste befragt. Einzelheiten nannte der Sprecher nicht.

Berichte: Bombendrohung auf der Flugzeug-Toilette

Das Flugzeug war auf der griechischen Insel Kreta außerplanmäßig gelandet, nachdem es am frühen Donnerstagabend auf dem Weg von Hurghada nach Düsseldorf zu einem Zwischenfall gekommen war. Nach Informationen griechischer Medien und der „Bild“-Zeitung wurde während des Fluges in der Toilette eine Schmiererei mit einer Bombendrohung entdeckt. Daraufhin landeten die Piloten die Maschine kurzfristig in der Stadt Chania auf Kreta.

In diesen Fällen haben Fluggäste das Recht auf Entschädigung

In diesen Fällen haben Fluggäste das Recht auf Entschädigung
In diesen Fällen haben Fluggäste das Recht auf Entschädigung

Militär und Flughafenpolizei hatten die Maschine laut „Bild“ nach der Landung umstellt. Die Fluggäste wurden Condor zufolge nach einer etwa zweistündigen Befragung durch die Polizei in Hotels untergebracht. Am Freitagmittag seien sie zum Mittagessen und danach wieder zum Flughafen gebracht worden. Die Maschine wurde mit Spürhunden durchsucht. Sie hätten nichts Verdächtiges gefunden.

Via Twitter beschwerten sich Fluggäste über den langen Aufenthalt auf dem Flughafen und unfreundliche Behandlung. Von Condor hieß es, die Fluggesellschaft habe darauf keinen Einfluss gehabt. Dies seien polizeiliche Maßnahmen der griechischen Behörden. Auch eine Entschädigung komme nach den geltenden europäischen Richtlinien nicht in Betracht. (dpa)