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Bombenentschärfung in Magdeburg: Verkehrsprobleme

In der Elbe in Magdeburg wurde eine Bombe entdeckt. (Archivbild)
In der Elbe in Magdeburg wurde eine Bombe entdeckt. (Archivbild)
Foto: Peter Gercke/dpa

Magdeburg. Wegen der geplanten Entschärfung einer in der Elbe in Magdeburg gefundenen Fliegerbombe wird es nach Einschätzung der Polizei zu erheblichen Verkehrsproblemen kommen. Einen Sperrkreis um den Fundort in der Innenstadt müssen rund 5.000 Menschen bis 14.00 Uhr verlassen, zahlreiche Straßen sind gesperrt.

Niedriger Pegelstand entlarvt Bombe

Gesperrt werden auch für Magdeburg und den Durchgangsverkehr wichtige Brücken über die Elbe. Dietmar Schellbach, der den Einsatz der Polizei am Samstag leitet, sagte, es werde versucht, den Verkehr so früh wie möglich abzuleiten.

Nach und nach werden auch Busse und Straßenbahnen, die das Gebiet passieren würden, eingestellt oder umgeleitet, hieß es weiter. Am Freitagabend war die 250 Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg nach einem Bürgerhinweis identifiziert worden.

Bitte keine Diskussionen

Sie liegt im Wasser und wurde nur wegen des extrem niedrigen Pegelstandes erkennbar. Ziel sei, sie am Fundort zu entschärfen, sagte der Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse, Holger Platz. Er bat alle betroffenen Bewohner, sich ohne Diskussionen an der Evakuierung zu beteiligen. "Je schneller wir jetzt sind, desto schneller können wir entschärfen, und die Normalität tritt wieder ein."