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Pepsi will Sodastream für 2,8 Milliarden Euro übernehmen

PepsiCo ist bereit 2,8 Milliarden Euro für Sodastream zu zahlen.
PepsiCo ist bereit 2,8 Milliarden Euro für Sodastream zu zahlen.
Foto: Mario Anzuoni / REUTERS
Pepsi und Sodastream beschließen die Fusion. Kunden könnten dann wohl in Zukunft die Cola aus den USA in der eigenen Küche herstellen.

Düsseldorf.  Der weltweit führende Getränkekonzern PepsiCo will den israelischen Wassersprudler-Hersteller Sodastream schlucken. Der amerikanische Getränke- und Lebensmittelkonzern blättert dafür umgerechnet 2,8 Milliarden Euro auf den Tisch, wie der Coca Cola-Rivale am Montag mitteilte.

Die Führungsspitzen beider Konzerne hätten der Übernahme bereits zugestimmt. Demnach bietet PepsiCo den Aktionären 144 Dollar (125,78 Euro) je Aktie. Das wäre ein Aufschlag von mehr als 30 Prozent auf den Durchschnittskurs der vergangenen 30 Tage.

1994 brachte Sodastream erstes Produkt auf den Markt

PepsiCo mit seinen Marken wie Pepsi-Cola, Gatorade, Tropicana, Frito-Lay oder Quaker setzte 2017 in über 200 Ländern rund 63 Milliarden Dollar um. Sodastream erlöste zuletzt 543 Millionen Dollar und sieht sich als weltweit größten Anbieter und Händler von Sprudlersystemen für den Heimgebrauch.

Das Unternehmen stellt Geräte her, mit denen Leitungswasser aufgesprudelt werden kann und bietet damit eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zu Getränken in Flaschen und Dosen. 1994 brachte Sodastream den ersten Wassersprudler in Deutschland auf den Markt. (rtr)