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Trotz Regen: Landwirte in Niedersachsen kämpfen

Voraussichtlich wird auch die Maisernte eher mau ausfallen. (Symbolbild)
Voraussichtlich wird auch die Maisernte eher mau ausfallen. (Symbolbild)
Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Hannover. Die Lage der niedersächsischen Landwirte bleibt aus Sicht des Landvolks trotz des Regens der vergangenen Tage angespannt. "Wir haben nur minimale Regenmengen, mancherorts auch gar keine nennenswerten Niederschläge gehabt", sagte der Vizepräsident des Landvolks, Ulrich Löhr.

Nach einer mageren Getreideernte drohe nun auch der Ertrag bei der aktuellen Maisernte gering zu sein, warnte der Bauernverband am Donnerstag. Das Landvolk rechnet mit Einbußen von teilweise mehr als 50 Prozent.

Tierfutter wird teuer

Auch bei der in Kürze anstehenden Ernte von Kartoffeln und Zuckerrüben befürchtet der Verband demnach deutliche Ertragseinbußen. Zwar seien die Preise für Getreide wieder leicht gestiegen, doch viele Ackerbauern könnten davon nicht profitieren, weil sie Teile ihrer Ernte bereits über Vorverträge verkauft haben, hieß es. Für Viehzüchter habe sich infolge des trockenen Sommers das Futter für ihre Tiere verteuert.