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Sommerbilanz: Bei uns war's "vergleichsweise kühl"

Eine junge Frau sonnt sich am See (Symbolbild).
Eine junge Frau sonnt sich am See (Symbolbild).
Foto: Peter Steffen/dpa

Hannover. Der außergewöhnlich heiße und trockene Sommer hat Niedersachsen keinen Temperaturrekord beschert. Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,0 Grad gehört das Land sogar zu den vergleichsweise kühleren Bundesländern, teilte der Deutsche-Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in seiner vorläufigen Sommerbilanz mit.

Der Sommer-Durchschnittswert von 16,2 Grad wurde aber deutlich überschritten. Die Niederschläge erreichten mit rund 100 Litern pro Quadratmeter in Niedersachsen nur 46 Prozent des Durchschnittswertes von 219 Litern.

Jahrhundertsommer 2003

Bundesweit betrachtet war dieser Sommer mit durchschnittlich 19,3 Grad um rund 3 Grad wärmer als das Mittel. Der sogenannte Jahrhundertsommer von 2003 bleibt mit 19,7 Grad weiter Spitzenreiter. Allerdings habe es viele regionale Rekorde gegeben, hieß es nach der vorläufigen Auswertung der von Juni bis Ende August gemessenen Ergebnisse. Das vieljährige Mittel wird aus den Werten der Jahre 1961 bis 1990 berechnet. Der meteorologische Sommer endet am 31. August.

Heißester Tag

In Niedersachsen war der 7. August der bislang heißeste Tag dieses Sommers. In Barsinghausen-Hohenbostel wurden 37,9 Grad gemessen. Die bislang höchste jemals in Niedersachsen gemessene Temperatur liegt nur knapp darüber. Am 9. August 1992 wurden in Bergen und Faßberg 38,6 Grad gemessen.