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Trend: Zahl der Firmenpleiten gesunken

Immer weniger Firmen in Niedersachsen gehen pleite. (Symbolbild)
Immer weniger Firmen in Niedersachsen gehen pleite. (Symbolbild)
Foto: pixabay

Hannover. Die Zahl der Firmenpleiten in Niedersachsen ist erneut gesunken. Landesweit beantragten in der ersten Hälfte des Jahres 843 Unternehmen Insolvenz. Dies seien 9,2 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2017, teilte das Landesamt für Statistik (LSN) in Hannover am Montag mit.

Damit hat sich der Trend der vergangenen Jahre fortgesetzt. Im gesamten Jahr 2017 hatte es landesweit 1.710 Unternehmensinsolvenzen gegeben. Das war der tiefste Stand in diesem Jahrtausend. Fachleute führen dies auf die gute Konjunktur zurück.

Durchschnittlich 36.000 Euro Schulden

Auch die Zahl der Verbraucherpleiten in Niedersachsen ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weiter zurückgegangen - und zwar um 2,6 Prozent auf 5.021. Die durchschnittliche Schuldenlast der insolventen Privatleute betrug knapp 36.000 Euro.

Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen an die im ersten Halbjahr 2018 insolvent gewordenen Unternehmen belief sich auf insgesamt rund eine Milliarden Euro. Durch die Firmenpleiten waren etwa 10.600 Arbeitsplätze bedroht.