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A2-Unfälle: Nach Elfenbeauftragter nun der Minister

Immer wieder ereignen sich auf der A2 schwere und oft tödliche Unfälle; mit Aktionstagen für Lkw-Fahrer will die Landesregierung die Autobahn sicherer machen (Archivbild).
Immer wieder ereignen sich auf der A2 schwere und oft tödliche Unfälle; mit Aktionstagen für Lkw-Fahrer will die Landesregierung die Autobahn sicherer machen (Archivbild).
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Hannover. Mit Aktionstagen an Raststätten entlang der A2 versucht die niedersächsische Landesregierung, die Unfallzahlen auf der für ihre schweren Crashs berüchtigten Autobahn zu reduzieren. Im Mittelpunkt dabei: die Lkw-Fahrer.

Der erste Aktionstag soll am kommenden Donnerstag, 6. September, an der Raststätte Auetal Süd in Richtung Hannover stattfinden; Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) ist dabei der prominenteste "Verkehrslehrer".

Reaktionstests im Angebot

Laut Ministerium sollen Lkw-Fahrer unter anderem an Reaktionstestgeräten ihre Verkehrstüchtigkeit ermitteln lassen können; außerdem geht es darum, auf die Verbindung zwischen Müdigkeit und Ablenkung einerseits und schwere Lkw-Unfälle andererseits hinzuweisen.

Wenig erfolgreich war im Sommer der Einsatz einer Elfenbeauftragten auf dem A2-Teilstück zwischen Braunschweig und Lehrte; die Frau hatte versucht, angeblich aufgebrachte Naturgeister zu besänftigen und dadurch negative Energien von der Autobahn fernzuhalten. Die Aktion hatte im Verkehrsministerium für erheblichen Ärger gesorgt.