Welt 

Nicht upgedatet: Mehr als 50 Diesel stillgelegt

ARCHIV - 10.06.2016, Niedersachsen, Hannover: Ein Kfz-Meister lädt im Rahmen der Rückrufaktion zum Abgasskandal ein Software-Update auf einen Volkswagen Golf mit einem 2,0-Liter-Dieselmotor in einer Volkswagen-Werkstatt in der Region Hannover. (zu dpa:"Erster Diesel in München wegen fehlender Nachrüstung stillgelegt" vom 06.06.2018) Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 10.06.2016, Niedersachsen, Hannover: Ein Kfz-Meister lädt im Rahmen der Rückrufaktion zum Abgasskandal ein Software-Update auf einen Volkswagen Golf mit einem 2,0-Liter-Dieselmotor in einer Volkswagen-Werkstatt in der Region Hannover. (zu dpa:"Erster Diesel in München wegen fehlender Nachrüstung stillgelegt" vom 06.06.2018) Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Magdeburg. Mehr als 50 Diesel-Autos mit manipulierter Abgas-Software sind in Sachsen-Anhalt von den Behörden zwangsweise stillgelegt worden. Die Besitzer hatten auch nach einer letzten Frist ihr Fahrzeug nicht nachgerüstet, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Zulassungsbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte ergab.

Zwangsmaßnahmen für Autofahrer

Insgesamt sind von den Behörden bislang Verfahren gegen mehr als 700 Diesel-Besitzer eingeleitet worden. Zahlreiche Verfahren sind noch nicht abgeschlossen.

Betroffen sind VW- und Audi-Modelle der Baujahre 2009 bis 2014 mit dem "EA 189"-Dieselmotor mit illegaler Abschaltvorrichtung für die Abgasreinigung. Die Zwangsmaßnahmen treffen Autobesitzer, die 18 Monate nach der Freigabe der Nachrüstung durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) trotz mehrfacher Erinnerung nicht an der Rückrufaktion teilgenommen haben.