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Moorbrand: Nabu liefert erschreckende CO2-Zahlen

Auf einem Testgelände der Bundeswehr stehen seit dem 4. September fünf Hektar Moorland in Brand.
Auf einem Testgelände der Bundeswehr stehen seit dem 4. September fünf Hektar Moorland in Brand.
Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Hannover . Der Moorbrand auf einem Bundeswehrgelände im Emsland hat nach Einschätzung des Naturschutzbundes (Nabu) bisher bereits zu einem Ausstoß von 500.000 Tonnen Kohlendioxid geführt.

Unzählige Insekten und Reptilien könnten vor der Hitze nicht fliehen und verendeten, teilte der Nabu am Freitag mit. Darüber hinaus sei die Belastung für die Menschen in den angrenzenden Ortschaften sowie für die Einsatzkräfte durch den Rauch hoch.

Der Nabu kritisierte die Schießübungen der Bundeswehr in dem ausgetrockneten Moor, die den Brand ausgelöst hatten. Alle Moorflächen müssten auf Bewässerungen überprüft werden. Positive Beispiele an einigen Standorten zeigten, dass sich nasse Moore und eine weitere militärische Nutzung nicht ausschließen müssten.