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Moorbrand im Emsland: von der Leyen sagt "Sorry"

Ursula von der Leyen (CDU) und Stephan Weil (SPD) machen sich ein Bild vom Moorbrand im Emsland.
Ursula von der Leyen (CDU) und Stephan Weil (SPD) machen sich ein Bild vom Moorbrand im Emsland.
Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Stavern. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich bei einem Vor-Ort-Besuch wegen des Moorbrandes im Emsland nochmals persönlich bei den Bürgern entschuldigt. "Wir haben hier wirklich eine Scharte auszuwetzen", sagte sie am Samstag im Gespräch mit Bürgern und Helfern in der Ortsmitte von Stavern.

Am Freitag hatte der Landkreis Emsland erwogen, die Ortschaften Groß Stavern und Klein Stavern mit rund 1100 Einwohnern zu evakuieren. Von der Leyen entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten, die die Bundeswehr den Anwohnern des Geländes nahe Meppen verursacht habe.

2 Wochen Brand

Der Moorbrand auf dem Bundeswehrgelände schwelt seit mittlerweile gut zwei Wochen. Er war auf dem Übungsgelände ausgebrochen, als von einem Hubschrauber aus Raketen abgefeuert wurden.

Nach Bundeswehrangaben hat der Brand zwischenzeitlich eine 800 Hektar große Fläche erfasst. Der Fall beschäftigt mittlerweile auch die Justiz: Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Brandstiftung gegen Unbekannt.