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Bundeswehr nennt Lage bei Moorbrand "stabil"

Einsatzkräfte der Feuerwehr haben sich auf dem Bundeswehr-Testgelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) versammelt.
Einsatzkräfte der Feuerwehr haben sich auf dem Bundeswehr-Testgelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) versammelt.
Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Meppen. Der Kampf gegen den Moorbrand auf einem Bundeswehrgelände bei Meppen ist am heutigen Sonntag fortgesetzt worden. "Die Lage ist weiter stabil und das Feuer unter Kontrolle", teilte ein Bundeswehrsprecher am Vormittag mit. Zunächst waren 1.252 Einsatzkräfte dabei, weiter Feuer zu löschen.

Gifhorner sind da

In der Nacht brachen auch 30 Fahrzeuge der Feuerwehr Gifhorn nach Meppen auf. Das THW Braunschweig ist schon länger in Meppen. Der am Freitag vom Landkreis Emsland ausgerufene Katastrophenfall hatte noch Bestand.

Ministerin sagt sorry

Der Moorbrand schwelt seit fast drei Wochen. Er war auf dem Übungsgelände ausgebrochen, als von einem Kampfhubschrauber des Typs Tiger aus Raketen abgefeuert wurden. Am Samstag hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Region besucht, Fehler der Bundeswehr eingeräumt und sich bei den Anwohnern entschuldigt.