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Nach Moorbrand in Meppen: Schießübung war der Auslöser

Einsatzkräfte der Feuerwehr haben sich auf dem Bundeswehr-Testgelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) versammelt.
Einsatzkräfte der Feuerwehr haben sich auf dem Bundeswehr-Testgelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) versammelt.
Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Meppen. Der Moorbrand auf einem Testgelände der Bundeswehr im Emsland ist bei einer Schießerprobung mit einem Hubschrauber von Airbus Helicopters entzündet worden. Dabei sei am 3. September ein Kampfhubschrauber Tiger eingesetzt gewesen, erklärte ein Unternehmenssprecher am Montag.

Er bestätigte damit einen Bericht des Militär-Blogs "Augengeradeaus". Der Flug sei im Rahmen eines Bundeswehr-Auftrags durchgeführt worden.

Schwierige Lage

Die Bundeswehr hatte das Feuer vor rund drei Wochen mit dem Raketentest entfacht. Der Landkreis Emsland rief am Freitag den Katastrophenfall aus. Die Bekämpfung eines Moorbrandes ist besonders schwierig, weil das Feuer auch unter der Oberfläche wütet. Trotz Regens und Löscharbeiten schwelte der Brand am Montag weiter.

Auch die Feuerwehren aus Gifhorn hatten sich auf den Weg nach Meppen gemacht, um zu helfen.