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Zuschauer beschweren sich über miesen Ton bei „Kruso“

Ed (Jonathan Berlin) und Kruso (Albrecht Schuch) (v.l.) waren schlecht zu verstehen.
Ed (Jonathan Berlin) und Kruso (Albrecht Schuch) (v.l.) waren schlecht zu verstehen.
Foto: MDR/UFA Fiction/Lukas Salna
Beim DDR-Drama „Kruso“ ging es um Flucht und die Bedeutung von Freiheit. Doch viele Zuschauer verstanden den Film nicht – akustisch.

Berlin.  Beim melancholischen Drama „Kruso“ ging es am Mittwoch in der ARD um den letzten Sommer in der DDR und um die Schicksale der Menschen, die wegen der politischen Verhältnisse die Flucht aus dem SED-Staat wagten. Zur Fluchtvorbereitung sammelten sie sich auf Hiddensee, um dort auch über die Motive ihrer Flucht und über die Bedeutung von Freiheit nachzudenken.

Ein Film, der zum Nachdenken hätte anregen können – wenn man die Schauspieler verstanden hätte. „Was ist da los? Wieso verstehe ich nur die Hälfte der Dialoge im Film? Ist das Absicht? Was soll das?“ fragte sich etwa ein Twitter-User.

So soll es an der Tonqualität, aber auch an der Artikulation der Hauptdarsteller gelegen haben. In Kombination sorgte das für erhebliche Verständnisprobleme: „Kommt man heute eigentlich nur noch nuschelnd ins Fernsehen?“

Andere nahmen es mit Humor:

Vielen hätte vielleicht ein Untertitel geholfen?

Oder einfach eine bessere Tonqualität:

Wenigstens waren die Aufnahmen schön:

Und niemand muss am Donnerstag wegen „Kruso“ zum Arzt, um seine Ohren überprüfen zu lassen:

(fkm)