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Niedersachsen: Weniger Pilze - und kaum Vergiftungen

Schwere Zeiten für Pilzsammler: Nach dem trockenen Sommer 2018 sprießen derzeit nur wenige Pilze. Die Folge: Es gibt auch nur wenige Pilzvergiftungen.
Schwere Zeiten für Pilzsammler: Nach dem trockenen Sommer 2018 sprießen derzeit nur wenige Pilze. Die Folge: Es gibt auch nur wenige Pilzvergiftungen.
Foto: Ole Spata/dpa

Göttingen. Aufgrund des trockenen Sommers gibt es in diesem Jahr nur wenige Pilze und somit auch nicht so viele Pilzvergiftungen wie in den vergangenen Jahren. Bis Ende September seien nur an die 100 Notrufe mit Verdacht auf Pilzvergiftungen eingegangen, wie Andreas Schaper vom Giftinformationszentrum Nord (GIZ-Nord) mitteilte. Das GIZ-Nord mit Sitz in Göttingen ist zuständig für Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein.

2017 hätte die Lage ganz anders ausgesehen. Dort habe es allein im Monat Juli mehr als 130 Vergiftungs-Verdachsfälle gegeben.