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Blume des Jahres war mal ein Besen

Sarah Winkelmann, Heidekönigin 2018 von Schneverdingen, hält eine Besenheide in der Hand (Archivbild).
Sarah Winkelmann, Heidekönigin 2018 von Schneverdingen, hält eine Besenheide in der Hand (Archivbild).
Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg. Vielen ist sie aus der Lüneburger Heide bekannt - die Besenheide ist die Blume des Jahres 2019. Das hat die Loki-Schmidt-Stiftung am Montag bekanntgegeben. Mit der Blume des Jahres möchte die Stiftung auf die Gefährdung der Lebensräume der Pflanze aufmerksam machen und sich für den Erhalt der Heidelandschaften einsetzen.

Ganz besondere Pflanze

Die auf der Hamburger Roten Liste für bedrohte Arten stehende Besenheide (Calluna vulgaris) blüht lilafarben und mag vor allem sandige, magere Böden. Sie sei eine ganz besondere Pflanze, die sich gut an magere, saure und trockene Böden anpassen könne, erklärte Paula Höpfner von der Loki-Schmidt-Stiftung.

Ganz schön hartnäckig

"Was viele nicht wissen: Sie kann bis zu 40 Jahre alt und bis zu einem Meter hoch werden", so die Projektleiterin. Den Namen Besenheide habe die Kulturpflanze erhalten, weil aus ihren Zweigen früher Besen gebaut wurden.

Gründerin Loki Schmidt

Mit der Blume des Jahres möchte die Stiftung auch an ihre Gründerin Loki Schmidt (1919-2010) erinnern. Die Biologin und Frau von Altkanzler Helmut Schmidt (1918-2015) hatte die Aktion 1980 ins Leben gerufen.