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DSDS: Sänger Xavier Naidoo verstärkt die Superstar-Jury

Wie Xavier Naidoo sich aus Kritik herausredet

Wie Xavier Naidoo sich aus Kritik herausredet

Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims stehen mit dem Song "Marionetten" in der Kritik. Naidoo rechtfertigt sich: Der Text sei "bewusst überspitzt".

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Xavier Naidoo hat viele Negativ-Schlagzeilen gemacht. Jetzt soll er in der Jury das zuletzt schwächelnde RTL-Format DSDS beflügeln.

Berlin.  Steter Wechsel in der Jury ist eine der Konstanten bei „Deutschland sucht den Superstar“ – neben Dieter Bohlen (64) nehmen immer wieder neue Damen und Herren aus dem Musikgeschäft Platz. Lange bleibt kaum einer.

Nach Sängern wie Bill Kaulitz, Heino und Scooter-Frontmann H.P. Baxxter steht nun fest, wer sich – neben dem DSDS-Gewinner Pietro Lombardi und Bohlen selbst – in der 16. Staffel mit den nächsten Superstar-Anwärtern auseinander setzen darf:

Xavier Naidoo darf künftig (Nicht-)Vorhandensein von Talent bei den Bewerbern beurteilen. Start ist Anfang 2019. Das teilte der Kölner Privatsender am Mittwoch mit. Einen vierten Juroren will RTL „zeitnah“ bekanntgeben.

Zuerst hatte die „Bild“ den „Jury-Hammer“ verkündet.

Xavier Naidoo freut sich auf Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen

„Nach einer kleinen familiären Auszeit bin ich gestärkt für neue musikalische Herausforderungen“, sagte Naidoo laut RTL-Mitteilung. „Die Entdeckung und Förderung musikalischer Talente ist für mich eine Herzensangelegenheit – bitte bringt mich zum Staunen und Schwärmen.“

Er freue sich besonders auch auf die Zusammenarbeit mit Bohlen. „Wir wollen schon seit Jahren etwas gemeinsam machen, leider hat es zeitlich bisher nicht geklappt.“ Momentan arbeitet er an seinem achten Solo-Album.

Naidoo umstritten, DSDS immer erfolgloser

Naidoo ist nicht unumstritten. Äußerungen und Texte sorgten für Diskussionen, wie diese ausgelegt werden könnten. Seine Aussagen hatten 2015 dafür gesorgt, dass er nicht, wie zuerst geplant, für Deutschland zum Eurovision Song Contest fuhr.

DSDS kann einen großen Namen durchaus gebrauchen. Abgesehen davon, dass die Gewinner zuletzt eher keine (musikalische) Karrieren mehr erleben durften, sind auch die Quoten nicht mehr sonderlich beeindruckend. Mit 3,38 Millionen Zuschauern wollten das Finale der 15. Staffel Anfang Mai 2018 so wenig Menschen sehen wie noch nie. (ses/dpa)