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Bitte aussteigen: Niedersachsens Kampf gegen Extremismus

Das Ziel: Extremisten aller Richtungen beim Ausstieg aus der Szene zu helfen (Archivbild).
Das Ziel: Extremisten aller Richtungen beim Ausstieg aus der Szene zu helfen (Archivbild).
Foto: Swen Pförtner/dpa

Hannover. Das 2016 gestartete Landesprogramm gegen Rechtsextremismus in Niedersachsen soll ausgedehnt werden. Künftig soll Vorbeugung gegen alle Formen des politischen Extremismus geleistet werden, beschloss die Landesregierung am Dienstag in Hannover.

Ausstieg aus der Szene

Das jährliche Budget von 1,4 Millionen Euro soll nun auch dafür verwendet werden, gegen Antisemitismus und Linksextremismus vorzugehen. Ziel sei es, Extremisten aller Richtungen beim Ausstieg aus der Szene zu helfen - auch mit ganz praktischen Angeboten.

Tickende IS-Zeitbomben

Parallel dazu soll die Kompetenzstelle für Islamismusprävention ebenfalls als landesweites Angebot ausgebaut werden. Unter Leitung des Landeskriminalamtes kümmert sich diese Stelle unter anderem um junge Leute, die in die Islamisten-Szene abzugleiten drohen, aber auch um IS-Rückkehrer, die zur tickenden Zeitbombe werden könnten.