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Nach Meppen: DRK fordert Katastrophen-Voralarm

Die Ausmaße des Brandes in Meppen hätten laut deutschem Rote Kreuz (DRK) und Landkreistag verhindert werden können (Archivbild).
Die Ausmaße des Brandes in Meppen hätten laut deutschem Rote Kreuz (DRK) und Landkreistag verhindert werden können (Archivbild).
Foto: Lars Schröer / dpa

Hannover. Nach dem Moorbrand auf einem Bundeswehrgelände bei Meppen haben das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Landkreistag (NLT) vorgeschlagen, einen Voralarm in das Katastrophenschutzgesetz einzuführen.

"Wenn er gesetzlich geregelt gewesen wäre, hätte bei dem Moorbrand im Emsland möglicherweise ein Katastrophenvoralarm genügt, um die Vorbereitungen für die Evakuierung einzelner Ortsteile zu koordinieren", sagte der NLT-Geschäftsführer Joachim Schwind am Dienstag in Hannover.

Frühzeitige Hilfe

Derzeit gibt nur die Ausrufung des Katastrophenfalls dem Landkreis die Möglichkeit, einen Krisenstab einzurichten und überregional Einsatzkräfte zu alarmieren.

"Mit dem Voralarm würden wir einen zweiten Knopf auf dem Katastrophenschaltpult der Landräte schaffen", sagte Schwind. So könne frühzeitig Hilfe herbeigerufen werden.