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Weniger Kinder in der Krippe: Niedersachsen unter Durchschnitt

Vor allem Zweijährige gehen in Niedersachsen in die Krippe (Symbolbild).
Vor allem Zweijährige gehen in Niedersachsen in die Krippe (Symbolbild).
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Hannover. In Niedersachsen gehen weniger Kleinkinder in Krippen als im Bundesdurchschnitt. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch hervor.

Demnach haben in Niedersachsen 30,9 Prozent der unter Dreijährigen einen Krippenplatz - bundesweit ist etwa jedes dritte Kleinkind (33,6 Prozent) in einer Tagesbetreuung. Das ist ein Anstieg von 0,5 Prozentpunkten gegenüber 2017. Stichtag für die Berechnung war der 1. März.

Anspruch auf Betreuung

In Niedersachsen gehen laut Statistischem Bundesamt vor allem Zweijährige in Krippen. Seit August 2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen bundesweiten Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz.