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Flammentod in Garbsen: Hat sich Mann selbst angezündet?

Während die 25-jährige Frau schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, konnten die Rettungskräfte nichts mehr für ihren 29-jährigen Ehemann tun.
Während die 25-jährige Frau schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, konnten die Rettungskräfte nichts mehr für ihren 29-jährigen Ehemann tun.
Foto: Clemens Heidrich/dpa

Garbsen. Die Ermittlungen nach dem tödlichen Wohnungsbrand in Garbsen haben eine dramatische Wendung genommen: Kriminalisten gehen inzwischen davon aus, dass sich das 29-jährige Brandopfer am Samstagabend selbst angezündet hat. Zuvor soll es einen Beziehungsstreit zwischen dem Mann und seiner 25-jährigen Ehefrau gegeben haben.

Jene liegt mit schweren Brandverletzungen in einer Klinik. Laut Polizei war die Frau am Sonntag noch nicht vernehmungsfähig.

Wo waren die Kinder?

Das Ehepaar hat zwei Kinder. Wo sie sich zum Zeitpunkt des Brandes befanden, konnte ein Polizeisprecher nicht sagen. Aber: "Die Kinder sind mittlerweile anderweitig untergebracht", erklärte er.

Die Anwohner des Mehrfamilienhauses am Polluxhof in Garbsen wurden nach Angaben des Ortsbrandmeisters der Feuerwehr Garbsen, Thomas Cremer, von Einsatzkräften nach draußen geholt. Sie blieben unverletzt. Cremer sprach von "einem der dramatischten Einsätze, die wir je hatten".