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Flammentod in Garbsen: Das sagt die Polizei

Während die 25-jährige Frau schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, konnten die Rettungskräfte nichts mehr für ihren 29-jährigen Ehemann tun.
Während die 25-jährige Frau schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, konnten die Rettungskräfte nichts mehr für ihren 29-jährigen Ehemann tun.
Foto: Clemens Heidrich/dpa

Garbsen. Nach dem Familiendrama in einer Wohnung in Garbsen bei Hannover steht fest, dass das Opfer Selbstmord begangen hat. Das teilte die Polizei in Hannover am Montag mit. Offenbar hatte er sich mit Benzin übergossen und dann angezündet.

Der 29 Jahre alte Mann war am Samstagabend in seiner Wohnung verbrannt, seine vier Jahre jüngere Frau wurde schwer verletzt. Vor dem tödlichen Feuer soll es einen Streit zwischen dem Paar gegeben haben.

Nachbarn wählten nach Angaben der Polizei den Notruf, nachdem sie das Piepen eines Rauchmelders gehört hatten. Die Rettungskräfte trafen den 29-Jährigen zwar noch lebend an, er starb jedoch noch während der Erstversorgung. Ob die 25-jährige Frau inzwischen ansprechbar ist, ist noch unklar.

Das Ehepaar hat zwei Kinder, die mittlerweile anderweitig untergebracht sind.