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Mutter erschlagen und einbetoniert - Prozess Ende November

Am Landgericht Göttingen wird der Mordprozess gegen einen 47-Jährigen verhandelt. (Symbolbild)
Am Landgericht Göttingen wird der Mordprozess gegen einen 47-Jährigen verhandelt. (Symbolbild)
Foto: dpa

Herzberg/Göttingen. Weil er seine Mutter mit einem Schürhaken erschlagen und einbetoniert haben soll, kommt ein Mann aus Herzberg am Harz vor Gericht. Der Mordprozess gegen den 47-Jährigen solle Ende November beginnen, teilte das Landgericht Göttingen am Montag mit.

Schläge gegen Kopf und Rippen

Laut Anklage hat der Herzberger seine Mutter im Frühherbst 2017 in deren Haus mit Schlägen gegen Kopf und Rippen getötet, um an deren Geld zu gelangen. Den in Folie gewickelten Leichnam soll er im Wohnzimmer in eine Blumenbank gelegt und diese dann mit Beton ausgegossen haben. So habe er verhindern wollen, dass die Tote entdeckt wird.

Finanzielle Probleme

Hintergrund des Verbrechens sollen die finanziellen Probleme des arbeitslosen und hoch verschuldeten 47-Jährigen gewesen sein. Laut Anklage hatte sich die Mutter geweigert, den Lebensunterhalt ihres Sohnes weiterhin zu finanzieren.

Die Leiche der 74-Jährigen war erst Ende April dieses Jahres gefunden worden, als die Polizei mit Hilfe von Leichenspürhunden nach der als vermisst gemeldeten Frau suchte. Der Sohn wurde im Mai in Schweden festgenommen, wohin er nach der Tat geflüchtet war.