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Dickes Einsatz-Plus: Feuerwehren verdammt oft gefordert

Im Juli brannte es in der Wolfenbütteler Zickerickstraße – ein Mann starb an den Folgen (Archivbild).
Im Juli brannte es in der Wolfenbütteler Zickerickstraße – ein Mann starb an den Folgen (Archivbild).
Foto: Rudolf Karliczek

Hannover. Die Feuerwehren in Niedersachsen haben weiterhin viel zu tun. Insgesamt mussten sie im vergangenen Jahr zu 94.681 Einsätzen ausrücken. Das sind 15,7 Prozent mehr als noch im Jahr 2016. Dies teilte das Innenministerium am Mittwoch mit.

Technische Hilfeleistung

Die Anzahl der Brände ist jedoch um 11,8 Prozent auf 20.242 zurückgegangen. Die Zahl der Einsätze mit Technischer Hilfeleistung ist dagegen um 30,1 Prozent auf insgesamt 74.439 gestiegen. Das liegt vor allen Dingen an den häufiger auftretenden Extremwetterlagen wie Stürmen oder Hochwasser.

Moorbrand in Meppen

Durch die Hitzewelle in diesem Sommer und die vielen Flächenbrände, wie auf einem Bundeswehrgelände bei Meppen, waren niedersächsische Feuerwehrleute auch in diesem Jahr gefordert - unter anderem aus Braunschweig, Helmstedt und Wolfenbüttel.

50 Einsatzkräfte wurden sogar bei einem Großbrand in Schweden eingesetzt. Genauere Zahlen dazu wird es allerdings erst im kommenden Jahr geben.

Die Mitgliederzahl in den freiwilligen Feuerwehren hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert und liegt bei rund 125.000.