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Europawahl 2019: Europawahl 2019: Termin, Briefwahl - hier alle Infos

So funktioniert die Europawahl

Ende Mai werden die Bürger der EU wieder zur Wahlurne gebeten. Die Wahl zum Europäischen Parlament steht an.

Ende Mai werden die Bürger der EU wieder zur Wahlurne gebeten. Die Wahl zum Europäischen Parlament steht an.

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Essen. Die Europawahl 2019 wird für ganz Europa eine Richtungswahl.

Das Interesse an der Europawahl 2019 ist so groß wie lange nicht mehr, manche sprechen gar von einer Schicksalswahl.

Der Wahlkampf der Kandidaten geht jetzt in die heiße Phase, am 26. Mai wird in Deutschland gewählt.

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Europawahl 2019: Umfrage zeigt Trend in Deutschland

Die jüngsten Umfragen zur Europawahl durch die Forschungsgruppe Wahlen, Stand: 10. Mai:

  • CDU/CSU: 32 Prozent
  • SPD: 16 Prozent
  • Grüne: 19 Prozent
  • FDP: 6 Prozent
  • Linke: 6 Prozent
  • AfD: 12 Prozent
  • Sonstige: 9 Prozent

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+++ Europawahl 2019: Wann öffnen die Wahllokale in Deutschland? +++

Die Wahl wird 2019 dabei so wichtig wie nie zuvor. Es geht um eine Weichenstellung für die Zukunft von Europa. Warum es um so viel geht, kannst du hier nachlesen -->

Gewählt wird in den einzelnen Ländern zwischen dem 23. Mai und dem 26. Mai. In Deutschland wird am Sonntag, 26. Mai, gewählt. Unklar ist noch, wie viele Abgeordnete letztlich in das EU-Parlament einziehen werden.

Das liegt an der unklaren Situation in Sachen Brexit. Eigentlich sollte der am 29. März automatisch vollzogen werden. Dann wären 705 Abgeordnete in das EU-Parlament eingezogen.

Warum gibt es in Europa unterschiedliche Wahltermine?

Die unterschiedlichen Wahltermine gibt es, um den verschiedenen Traditionen in den Ländern gerecht zu werden.

Denn nicht überall ist, wie in Deutschland, der Sonntag der traditionelle Wahltag. So ist es etwa in den Niederlanden üblich, am Donnerstag zu wählen.

+++ Europawahl 2019 - Umfrage zu Wählerwünschen: Das Ergebnis wird viele überraschen +++

Wie sehen die aktuellen Umfragen aus?

Nach den aktuellen Umfragen liegt die Union in Deutschland weiter klar vorne, die SPD muss mit herben Verlusten rechnen. Die Grünen hingegen könnten der große Gewinner der Wahl werden. Alle aktuellen Umfrageergebnisse kannst du hier einsehen.

Wer sind die Spitzenkandidaten bei der Europawahl 2019?

Die Spitzenkandidaten der einzelnen Listen kommen aus verschiedenen europäischen Ländern, einige Listen treten auch mit zwei Kandidaten an:

  • Christdemokraten (EVP): Manfred Weber (Deutschland)
  • Sozialdemokraten (SPE): Frans Timmermans (Finnland)
  • Konservative (ECR-Gründung „Allianz der Konservativen und Reformer in Europa“): Jan Zahradil (Tschechien)
  • Grüne („Europäische Grüne“): Ska Keller (Deutschland) und Bas Eickhout (Niederlande)
  • Europäische Linke (EL): Nico Cué (Belgien) und Violeta Tomič (Slowenien)

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Diese Wahl fällt in schwierige Zeiten. Die Europawahl 2019 wird für den gesamten Kontinent eine Richtungswahl. Können die populistischen Bewegungen auch im EU-Parlament deutlich zulegen?

Diese Bewegungen feierten bei den Wahlen in europäischen Ländern zuletzt große Erfolge - dass sie auch bei der Europawahl punkten, gilt zumindest als wahrscheinlich. Folgende Parteien hoffen auf große Zugewinne:

  • Frankreich: Rassemblement National. Der ehemalige Front National, die Partei von Marine Le Pen, holte bei der Europawahl 2014 starke 24,9 Prozent und war damit bereits stärkste Kraft. Da die Unzufriedenheit mit der Regierung von Präsident Macron in Frankreich sehr hoch ist, könnte RN dieses Jahr nochmals zulegen
  • Deutschland: Alternative für Deutschland (AfD). 2014 zog die AfD „nur“ mit 7,1 Prozent in das EU-Parlament ein - ein Ergebnis, das die Partei um Alexander Gauland dieses Jahr wohl deutlich übertreffen wird. Ein zweistelliges Ergebnis gilt als sicher. Die AfD würde die etwa 13 Prozent von der Bundestagwahl 2017 sicher gerne wiederholen - oder sogar übertreffen
  • Italien: Lega. Die einstige Regionalpartei Lega Nord hat 2018 bei den Wahlen in Italien den Sprung auf die nationale Ebene geschafft, erzielte starke 17,6 Prozent. Bei der Europawahl könnte die Partei des italienischen Innenministers Matteo Salvini nun kräftig zulegen. Bei der Wahl 2014 erzielte die Partei nämlich nur 6,15 Prozent
  • Niederlande: Partij voor de Vrijheid (PVV). Bei der Europawahl 2014 erzielte die Partei um den Vorsitzenden Geert Wilders 13,32 Prozent und war damit drittstärkste Kraft. Nach dem historischen Absturz der sozialdemokratischen (PvdA) bei der Parlamentswahl 2017 wurde die PVV mit 13,06 Prozent zweitstärkste Kraft. Ihre Position möchte die Partei bei der Europawahl gerne verteidigen.