Welt 

Verbraucherzentrale warnt: Warum diese Nahrungsergänzungsmittel gefährlich sein können

Die Verbraucherzentrale warnt: Die Sicherheitshinweise bei Nahrungsergänzungsmitteln sind nicht mehr ausreichend.
Die Verbraucherzentrale warnt: Die Sicherheitshinweise bei Nahrungsergänzungsmitteln sind nicht mehr ausreichend.

Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel erfreuen sich in der Bevölkerung immer größerer Beliebtheit. Doch jetzt warnt die Verbraucherzentrale: Sie können durchaus gefährlich sein! Denn pflanzlich bedeute nicht automatisch gesund.

Ein Grund, wieso (auch pflanzliche) Nahrungsergänzungsmittel ungesund sein können: Sie müssen nicht zugelassen werden, bevor sie auf den Markt kommen. Daher seien auch die Sicherheitshinweise unzureichend.

Der Verein hat dazu die eigenen Online-Angebote zum Thema seit dem Start im Januar 2017 ausgewertet.

Das Ergebnis: „Verbraucher brauchen dringend Informationen zu den teilweise willkürlich zusammengemixten Cocktails aus Pflanzenextrakten, Vitaminen, Mineralstoffen und diversen sonstigen Stoffen. Auch wenn viele der Produkte ganz natürlich daherkommen: Pflanzen und zum Teil hochkonzentrierte Pflanzenauszüge können durchaus gesundheitsschädlich wirken.“

-------------------------------------

Mehr Themen:

Russischer Aldi-Konkurrent muss wenige Tage nach Eröffnung schon wieder schließen - das ist der Grund

dm-Kunden mit fieser Masche abgezockt – jetzt geht der Drogeriemarkt in die Offensive

Polizist (31) überlebt Schuss ins Gesicht: Ein Jahr später stirbt er auf einer Beerdigung

-------------------------------------

Verbraucherzentrale: Unzureichende Sicherheitsnachweise für pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel

Auch für exotische Pflanzen wie Kudzuwurzel, Schlafbeere oder Maca liegen nur unzureichende Sicherheitsnachweise vor, so die Verbraucherzentrale weiter. Die Inhaltsstoffe dieser Nahrungsergänzungsmittel sollen sich negativ auf den Hormonstoffwechsel oder den Blutdruck auswirken können: „Unklar bleibt zudem, wie der Mix aus verschiedenen Pflanzenauszügen, Algen, Pilzen und sonstigen zugesetzten Stoffen miteinander reagiert.“

Vorsicht sei auch geboten, wenn man die Pflanzen gemeinsam mit Medikamenten einnehme, denn dadurch können in manchen Fällen Wechselwirkungen entstehen. Die Verbraucherzentrale: „Ginkgo-Präparate können beispielsweise die Wirkung von blutverdünnenden Medikamenten beeinflussen.“ (cs)