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Dunja Hayali gesteht: „Wir faken im ZDF-Morgenmagazin“

Nach dem Zwischenfall im ZDF-Morgenmagazin liefert Dunja Hayali ein überraschendes Geständnis. (Archivbild)
Nach dem Zwischenfall im ZDF-Morgenmagazin liefert Dunja Hayali ein überraschendes Geständnis. (Archivbild)
Foto: imago

Nach dem Zwischenfall im ZDF-Morgenmagazin am Mittwoch hat Dunja Hayali ein überraschendes Geständnis abgelegt.

Die Moderatorin gab zu: „Ja, ich gestehe: Wir faken im ZDF-Morgenmagazin“, schrieb Dunja Hayali bei Twitter. Ihr Nachtrag zeigt allerdings, dass es sich bei dem Geständnis um Ironie handelt.

Geständnis mit Augenzwinkern nach Angriff auf Dunja Hayali im ZDF-Morgenmagazin

Die Moderatorin twitterte ein Foto eines Interviews im ZDF-Morgenmagazin. Darauf zu sehen: Dunja Hayali und AfD-Vizechefin Alice Weidel. Das Bild zeigt, dass Dunja Hayali für das Interview auf einem kleinen Podest steht, um den Größenunterschied zu Alice Weidel auszugleichen.

Ihre Einschränkung zum Fake-Geständnis: „Aber nur was die „Größe“ anbelangt.“

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Das steckt hinter dem Geständnis

Das Geständnis zeigt, dass Dunja Hayali den Zwischenfall während der Live-Sendung am vergangenen Mittwoch mit Humor nimmt.

Eine Frau war am Mittwoch aus dem Publikum auf Dunja Hayali zugestürmt. Sie griff der ZDF-Moderatorin vor laufender Kamera an die Schulter und drängte sie dann rabiat zur Seite.

Die Frau wetterte: „Lügenpresse, Lügenfresse oder was?“

Dunja Hayali versucht, aggressive Zuschauerin zu beruhigen

Dunja Hayali reagierte besonnen: „Okay, ganz ruhig, alles gut“, sagte sie und hielt ihre Hände abwehrend in die Luft. Sie versuchte die Situation zu deeskalieren und die Frau zu beschwichtigen.

Auch ihr Kollege Andreas Wunn (44) schaltete sich ein. „Wir wissen nicht, was los ist“, sagte er etwas hilflos.

Dunja Hayali sucht Gespräch mit Zuschauerin

Dann bot Dunja Hayali der aggressiven Zuschauerin spontan einen Dialog an. In der Zwischenzeit wurde das ZDF-Morgenmagazin unterbrochen.

Nach einem kurzen Nachrichtenblock kommentierte die Moderatorin den Zwischenfall: Die Frau sei nicht aus dem Saal geworfen worden. Dunja Hayali werde nach der Sendung mit ihr sprechen. Die Moderatorin sei nach wie vor gesprächsbereit. „Nicht nur hier“, so Hayali weiter.

Das geschah nach der Sendung

Gegenüber „Bild“ erklärte ein Sprecher des Senders, was nach dem Vorfall passierte: „Dunja Hayali und Andreas Wunn boten der Zuschauerin einen Dialog an und gaben, um die Situation zu klären, kurz an die ‚heute‘-Nachrichten ab. Nach der Sendung gab es ein Gespräch mit der Zuschauerin.“

Das ZDF, in dessen Hauptstadtstudio das „Morgenmagazin“ produziert wird, reagiert auf den Zwischenfall mit deutlichen Maßnahmen: „Die Sicherheitsvorkehrungen für die ‚Morgenmagazin‘-Sendung im ZDF-Hauptstadtstudio sind zuletzt noch mal erhöht worden – jede Zuschauerin, jeder Zuschauer muss durch einen Sicherheitscheck.“

Dunja Hayali äußert sich erneut: „Danke an alle für Zuspruch und Nachfragen“

Auch Dunja Hayali äußerte sich direkt nach der Sendung zu dem Zwischenfall. Sie schrieb bei Twitter: „Danke an alle für Zuspruch und Nachfragen. Uns geht es gut und wir sehen uns morgen im ZDF-Moma wieder. Schönen Tag allen!“

Zuschauer hatten vielfach ihren souveränen Umgang mit der aggressiven Zuschauerin gelobt. (mj/ak)