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Busunglück auf Madeira: Söhne bangen am Bett ihrer Mutter – dann gibt es eine böse Überraschung

Bei dem Busunglück auf Madeira sind Mitte April 29 Menschen ums Leben gekommen.
Bei dem Busunglück auf Madeira sind Mitte April 29 Menschen ums Leben gekommen.
Foto: dpa / Rui Silva/dpa

Bei einem Busunfall auf Madeira Mitte April sind 29 Menschen gestorben. Wie sich nun herausgestellt hat, haben zwei Söhne aus Neumünster tagelang am Krankenbett der falschen Frau gesessen. Dabei wussten sie bereits, dass ihr Vater (80) bei dem Unfall ums Leben gekommen war.

Madeira: Söhne denken, dass sie um Stiefmutter bangen

Fünf Tage saßen die zwei Söhne in Köln neben einer Frau, die im künstlichen Koma lag, in dem Glauben es sei ihre Stiefmutter (63), berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung.

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Die Frau wurde vor ihrem Transport nach Deutschland nach ihrem Namen gefragt. Dabei ist es anscheinend zu einer Verwechslung gekommen.

Irrtum durch Zahnproben aufgefallen

Wie einer der Söhne gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (Bezahlinhalt) erklärte, hätte die Frau so starke Verletzungen, dass man nicht erkennen konnte, dass es sich gar nicht um seine Stiefmutter handelte.

Der Irrtum ist jetzt aufgefallen, weil Zahnproben an den Todesopfern durchgeführt wurden. Diese ergaben, dass die eigentliche Stiefmutter der beiden Männer bei dem Unfall gestorben ist. Die Frau im Kölner Krankenhaus kommt eigentlich aus Hannover. (lmd)