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Kükenschreddern ja oder nein? Dann soll das Urteil fallen

Ein Gericht soll klären, ob das Töten männlicher Küken mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist. (Symbolbild)
Ein Gericht soll klären, ob das Töten männlicher Küken mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist. (Symbolbild)
Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Leipzig. Zur heftig kritisierten Praxis des Kükentötens in der Legehennenzucht will das Bundesverwaltungsgericht am kommenden Donnerstag (23. Mai) ein Urteil verkünden. Das sagte die Vorsitzende Richterin Renate Philipp bei der Verhandlung am Donnerstag in Leipzig.

Das oberste deutsche Verwaltungsgericht muss grundsätzlich klären, ob das Töten männlicher Küken mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist. Jährlich werden laut Bundesagrarministerium rund 45 Millionen dieser Eintagesküken nach dem Schlüpfen getötet.

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Das Land Nordrhein-Westfalen hatte die Praxis 2013 per Erlass stoppen wollen. Zwei Brütereien klagten dagegen und setzten sich in den Vorinstanzen durch.

Das Oberverwaltungsgericht in Münster entschied 2016, dass die wirtschaftlichen Interessen der Brütereien ein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes seien. (dpa)