Welt 

Alarmierende Studie: So bald schon droht das Ende der Welt, wie wir sie kennen

Nur ein kleines Zeitfenster bleibt, um die Katastrophe abzuwenden - so eine Studie aus Australien. (Symbolbild)
Nur ein kleines Zeitfenster bleibt, um die Katastrophe abzuwenden - so eine Studie aus Australien. (Symbolbild)
Foto: dpa

Eine Studie des National Centre for Climate Restoration im australischen Melbourne sagt eine äußerst düstere Zukunft für die Erde voraus: Die Welt, so wir sie kennen, wird es demnach schon in 30 Jahren vielleicht nicht mehr geben.

Laut der Studie ist der Klimawandel eine „kurz- bis mittelfristige existenzielle Bedrohung der menschlichen Zivilisation“. Über die Studie berichtet unter anderem die "Vice".

Klimawandel: Zusammenbruch der Nationen

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sehr ernste Folgen des Klimawandels für den Menschen sehr viel wahrscheinlicher sind, als bislang angenommen. Genau quantifizieren lasse sich das kaum: Denn das, was derzeit mit dem Klima passiere, liege schlicht außerhalb der Erfahrung der Menschheit der letzten 1000 Jahre.

Laut der Studie sei klar, dass bis zur Mitte des Jahrhunderts ein "Point of no return" erreicht werde: Ab diesem Punkt gebe es keine Möglichkeit mehr, den Zusammenbruch der Nationen auf einer weitgehend unbewohnbaren Erde aufzuhalten.

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Der einzige Weg, um dieses Ende der Welt aufzuhalten, sei eine Art Notfallmobilisierung - die Studie zieht dabei einen Vergleich zum Handeln der Alliierten im Zweiten Weltkrieg.

Erderwärmung von drei Grad mit verheerenden Folgen

Diesmal gehe es aber nicht um Krieg, sondern darum, international ein emissionsfreies Industriesystem aufzubauen.

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Laut der Studie wird es schon bald eine globale Erderwärmung von drei Grad Celsius geben, was wiederum wie in einem Teufelskreis eine immer schnellere Erderwärmung nach sich ziehe.

Das hätte verheerende Folgen, so die Macher der Studie: Eine Milliarde Menschen müssten fliehen, weil ihnen in ihrer Heimat die Lebensgrundlagen entzogen würden. Zwei Milliarden Menschen wären von Wasserknappheit bedroht. In subtropischen Gebieten würde die Landwirtschaft komplett zusammenbrechen, der innere Zusammenhalt in Ländern wie China oder auch den USA würde kollabieren.

Ein Zeitfenster bleibt noch

Ein solches Szenario würde in der stark globalisierten Welt zu völligem Chaos führen. Noch gebe es aber ein gewisses Zeitfenster, um ein solches Schreckensszenario aufzuhalten. (pen)