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Aldi Süd droht Kunden mit Hausverbot: Wegen DIESES alltäglichen Fehlers

Aldi Süd: Einem Kunden wurde mit Hausverbot gedroht.
Aldi Süd: Einem Kunden wurde mit Hausverbot gedroht.
Foto: imago images

Bist du bei Aldi auch schon mal durch die Ladentür gegangen und hast dann wieder umgedreht, weil du etwa in deinem Auto vergessen hast? Das solltest du in Zukunft vielleicht lassen, denn dafür könntest du ein Hausverbot aufgebrummt bekommen.

Ganz genau so eine Situation schilderte nämlich Renate L bei Facebook. Sie sei gemeinsam mit ihrem Mann zu Aldi in Landshut gefahren, um den Wocheneinkauf zu erledigen. Sie seien gerade mit dem Wagen durch die Schleuse am Eingang gegangen, als ihr Mann bemerkte, dass er etwas in seinem Auto liegen gelassen hatte.

Aldi droht Mann mit Hausverbot – weil er falschrum durch die Tür ging

Er hätte also kehrtgemacht und sei zurückgegangen – eben durch die Eingangstür. Weit sei er allerdings nicht gekommen, denn schon nach wenigen Metern sei ihm ein empörter Aldi-Mitarbeiter hinterhergelaufen.

Der soll Herrn L. unfreundlich mitgeteilt haben, „dass das so nicht geht“. Anschließend habe er ihm mit Konsequenzen gedroht. „Wenn das noch mal vorkommt, wird Ihnen Hausverbot erteilt“, zitiert Renate L. den Mitarbeiter.

Renate L. ist erbost. Ist es nötig, einen Kunden wegen solch einer Lappalie anzugehen?

Aldi verspricht, den Vorfall dem Regionalleiter mitzuteilen

Aldi entschuldigt sich anschließend bei der Kundin. „Es tut uns sehr leid, dass du mit den Umständen in deiner Filiale so unzufrieden bist“, kommentieren die Mitarbeiter ihr Posting.

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Sie geben Renate L. den Rat, sich beim Kundenservice zu melden und sie Situation zu schildern. Das könne dann an einen regionalen Ansprechpartner weitergegeben werden.

Verärgerte Kundin mit klarer Ansage

Trotz der beschwichtigenden Worte zog Renate die Konsequenzen aus dem unfreundlichen Verhalten des Mitarbeiters. „Es reicht“, schreibt sie bei Facebook. In Zukunft wolle sie nur noch bei dem Konkurrenten Lidl einkaufen gehen.

„Dort muss man keinen Strafzettel fürchten, hat eine bequeme Zufahrt zur Filiale und Hausverbot, weil man durch die falsche Türe nach draußen tritt, gibt es auch nicht“, fasst sie zusammen. Letzteres hätte man ihr auf Nachfrage bei Lidl bestätigt, schreibt sie mit einem Zwinkersmiley. (vh)