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Rettungswagen sabotiert, damit er nicht losfahren kann: „Uns fehlen die Worte“

Weil Unbekannte in Bayern den Tank eines Rettungswagens mit Wasser gefüllt haben, ist dieser nicht mehr einsatzbereit. (Symbolfoto)
Weil Unbekannte in Bayern den Tank eines Rettungswagens mit Wasser gefüllt haben, ist dieser nicht mehr einsatzbereit. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Alexander Pohl

Das hätte auch anders ausgehen können. In Bruckmühl in Bayern ist ein Krankenwagen liegengeblieben, weil Unbekannte Wasser in den Tank gefüllt hatten.

Bayern: Rettungswagen mutwillig beschädigt

Wie die Rettungskräfte der Bereitschaft und First Responder Bruckmühl auf Facebook mitteilen, hatte ein ehrenamtlicher Sanitäter bemerkt, dass etwas nicht stimmte.

Der Rettungswagen ließ sich plötzlich nicht mehr starten. Die Diagnose einer Werkstatt: Der Tank war voller Wasser. Fast 60 Liter haben Unbekannte in den Tank gefüllt. Der Wagen war deshalb nicht mehr einsatzfähig. Zum Glück war der Sanitäter nicht auf dem Weg zu einem Notfall. Im Ernstfall hätte durch diese Aktion der Täter jemand zu Schaden kommen können.

Rettungskräfte: „Wir sind fassungslos“

„Uns fehlen immer noch die Worte“, beginnt der Post, der einige Wochen nach dem Vorfall entstanden ist. Bis jetzt konnte der Täter noch nicht gefasst werden. Eine Anzeige wurde bereits erstattet.

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Auf Facebook schreiben die Rettungskräfte: „Wir sind fassungslos, maßlos enttäuscht und können keine Erklärung finden, wer auf solch eine Idee kommt uns so in unserer Einsatzbereitschaft zu schädigen. Leider ist dies nicht der erste Schaden an dem Fahrzeug in einer Höhe von mehreren Tausend Euro und kann daher momentan nicht durch unsere BRK Bereitschaft getragen werden.“

Facebook-Nutzer sind ebenfalls schockiert

Auch die Facebook-Nutzer sind schockiert. „Zu so einer Tat fällt einem echt nix mehr ein. Ich hoffe, dass euch der ganze Zuspruch hier aber auch zeigt, wie wichtig eure Arbeit ist und wie sehr sie geschätzt wird“, schreibt ein Nutzer.

Über GoFundMe versucht das Team aus Bayern jetzt, das fehlende Geld zusammenzubekommen. Nach einem Tag haben sie schon über 2000 von insgesamt 4000 Euro gesammelt. (Stand 10.Juli) (lmd)