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Frau führt Polizei monatelang an der Nase rum – dann finden Beamte DIESE schockierende Wahrheit heraus

Monatelang war eine Schwindlerin in Berlin als angebliche Polizistin unterwegs. (Symbolbild).
Monatelang war eine Schwindlerin in Berlin als angebliche Polizistin unterwegs. (Symbolbild).
Foto: imago images / Rupert Oberhäuser

Berlin. Sie war in Berlin auf Streife unterwegs, obwohl sie keine Ausbildung als Polizistin hat. Und noch ist die Beamtin auch eigentlich ein Mann. Eine 23-Jährige, die sich selbst Lara nennt, hat die Berliner Polizeibeamten ganz schön an der Nase herumgeführt. Jetzt flog ihr Lügengerüst auf.

Darüber berichtet die "Bild". Demnach habe sie ihre Uniform im Netz gekauft - von echten Polizisten, bei denen sie sich als Kollegin ausgab. Für ihr Outfit samt Helm, Abzeichen, Schlagstock und einer Pistolen-Attrappe blätterte die 23-Jährige aus Berlin rund 4000 Euro hin, heißt es weiter.

Frau verkleidet sich als falsche Polizistin - jetzt flog sie auf

Und damit sorgte sie dann in den Straßen der Hauptstadt für Recht und Ordnung. Zum Beispiel habe sie einen Mann zurechtgewiesen, der nachts im Bus hinter einer Frau masturbierte. Den Zuspruch der anderen Fahrgäste nach dem Eingreifen habe sie genossen.

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Doch Lara (23) ist eigentlich als Ömer auf die Welt gekommen und der ist schon selber straffällig geworden, als er erst 17 Jahre alt war. Wie die Zeitung berichtet, soll der Mann wegen sexueller Nötigung drei Jahre und drei Monate in Jugendhaft gesessen haben.

Danach folgte ein weiterer Knastaufenthalt aus den zuerst genannten Gründen. Die falsche Polizeibeamten-Nummer flog auf und brachte eine 14 Monate andauernde Haftstrafe mit sich. Doch seit Lara im März 2019 entlassen wurde, fing sie wieder an, sich zu verkleiden. „In den vergangenen Monaten war ich fast jeden Tag auf Streife“, gesteht sie gegenüber Bild.

Polizeibeamte nahmen die 23-jährige Schwindlerin fest

Im August ist sie dann Zivilbeamten an einer U-Bahn-Haltestelle aufgefallen. Sie nahmen sie fest. Polizei und Justiz wollten gegenüber der Zeitung keine Angaben zu dem Fall machen. Man ermittle in dem Verfahren, heißt es.

Jetzt droht ihr der dritte Gefängnisaufenthalt - obwohl Lara nun eine Hormonbehandlung durchzieht und sich auch einer neuen Profession widmen möchte: Als Kosmetikerin will sie dann ihr Geld verdienen. Hoffentlich lässt sie sich in diesem Metier ausbilden. Denn auch hier kann man viel falsch machen. (js)