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Hund: Frau geht mit ihrem Hund Gassi – das wäre fast tödlich geendet

Eine Frau geht mit ihrem Hund Gassi. Die Hundedame frisst etwas vom Boden, kurze Zeit später verhält sie sich merkwürdig. (Symbolbild)
Eine Frau geht mit ihrem Hund Gassi. Die Hundedame frisst etwas vom Boden, kurze Zeit später verhält sie sich merkwürdig. (Symbolbild)
Foto: imago images / Frank Sorge
  • Im Park spazieren gehen mit Hund kann für Entspannung sorgen
  • Frisst der Hund etwas vom Boden, kann es jedoch gefährlich werden
  • Die Hundedame Mika wäre daran fast gestorben - sie fraß etwas Unglaubliches

Für diesen Hund ist ein gemütlicher Spaziergang mit seinem Frauchen beinahe tödlich geendet.

Daisy Ramos aus Aschaffenburg ging mit ihrem Hund, besser gesagt ihrer Hündin Mika in Aschaffenburg spazieren. Am vergangenen Samstag waren Frauchen und Hund im Park unterwegs. Es war die Standard-Route der beiden, die kleine Hündin wusste schon ganz genau, wo es lang geht.

Hund verhält sich ganz anders, nachdem er vom Boden gefressen hatte

Doch plötzlich hat der Dackel-Pekinese-Mischling etwas vom Boden gefressen. Und das sollte beinahe ihr Todesurteil sein. Daisy versucht noch, einzuschreiten, doch da ist es schon zu spät.

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Hund frisst etwas - danach ist er nicht mehr er selbst

„Normal ist Mika verschmust, verspielt und nur am Schnuppern - zurück in der Wohnung war sie kaum noch sie selbst“, erzählte die Hunde-Besitzerin gegenüber „Primavera 24“. Sofort fährt sie mit ihrer geliebten Hündin in die Tierklinik.

Dort weiß man auch nicht sofort, was mit ihr los ist. Stundenlang wird die kleine Hündin versorgt und behandelt. Die Diagnose ist absolut heftig. Denn Mika hatte ein Stück Menschen-Kot verschluckt - das Spuren von Kokain enthielt.

Unglaublich: Kokain-Kot im Park!

Der Stuhlgang gehörte offensichtlich jemandem, der zuvor eine hohe Dosis Kokain eingenommen hat. Der Wirkstoff war auch im Kot noch vorhanden - und hat der kleinen Hundedame beinahe das Leben gekostet.

Das ist Kokain:

  • Kokain ist ein stark aufputschendes Betäubungsmittel.
  • Wirkstoffe sind Benzosäure und Ecgonin, das aus den Blättern des südamerikanischen Cocastrauchs gewonnen wird.
  • Durch die Einnahme kommt es zur Ausschüttung verschiedener Neurotransmitter, die beim Konsumenten eine Art Hochgefühl erzeugen.
  • Doch der Konsum ist nicht ungefährlich - nicht nur für den Menschen - da gerade beim Rauchen oder Spritzen ein hohes psychisches Abhängigkeitspotenzial vorhanden ist.

Halterin Daisy Ramos ist fassungslos über die Verantwortungslosigkeit des Konsumenten: „Weil jemand nicht einfach auf eine Toilette ging, musste meine Hündin fast sterben.“ Sie fragt sich nun: „Wo können wir noch sicher Gassi gehen?“

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Dein Hund verschluckt etwas und verhält sich komisch? So solltest du vorgehen:

  • Keine Panik verbreiten! Die hilft weder dir, noch dem Hund
  • Hund anleinen, damit er nicht vor Schreck wegrennt und in stabile Seitenlage bringen
  • Hund NICHT selbst zum Erbrechen bringen! Es droht Erstickungsgefahr
  • Schnellstmöglich den Tierarzt anrufen und hinfahren
  • Wenn du zu aufgeregt zum Fahren bist, frag einen Freund oder Verwandten, ob er dich fährt
  • Wenn es keine Beschwerden gibt, kann Sauerkraut helfen, den Hund vor Darmverletzungen zu schützen. Das sollte allerdings mit dem Tierarzt abgesprochen werden

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Hunde als Allesfresser?

In Online-Foren schreiben auch andere Hundehalter über vom Hund verschluckte Gegenstände. Dabei scheinen sie nicht besonders wählerisch zu sein. Einige sind so skurril, dass man es kaum glauben kann. Eine Nutzerin schreibt von einem vermissten Bügel-BH, der bei ihrem Hund „hintenrum wieder zum Vorschien“ kam.

Ein anderer berichtet von einem Fall, in dem ein Hund einen Kleiderbügel gefressen hat. Außerdem gehören auch Oropax, Knete, Flummis, Kugelschreiber und Teelichter zu den Dingen, die anscheinend zum Beutespektrum von manchen Hunden zählen.

Den Hunden das Fressen vom Boden frühzeitig abgewöhnen

Doch es gibt auch Trainings, um dem Hund abzugewöhnen, überhaupt Dinge vom Boden zu fressen. Viele Hundetrainer setzen dabei schon im frühen Alter auf die Vorbeugung. Zum Beispiel ist der positive Aufbau des "Nein-Kommandos" eine Möglichkeit. Du hältst deinem Hund das Futter in der Hand vor die Schnauze. Will er es nehmen, schließt du die Hand und sagst "Nein".

Nach und nach lernt der Hund, dass er Futter nur vom Halter bekommt

Solange der Hund an der Hand leckt oder irgendwie anders an das Futter will, gibst du ihm es nicht. Sobald er inne hält, gibst du es ihm. Dazu ein Kommando wie "Nimm's". Das mehrmals täglich und schon lernt der Hund nach und nach, dass das Futter nur vom Halter kommt und er nichts fressen darf, bevor es ihm erlaubt wird. (dav)