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Hund: Erschreckender Befund! DAS solltest du deinem Vierbeiner nicht zu fressen geben

Von rohem Fleisch kann dein Hund krank werden. (Symbolfoto)
Von rohem Fleisch kann dein Hund krank werden. (Symbolfoto)
Foto: imago images/Panthermedia

Immer öfter wollen Hundebesitzer ihrem Tier etwas Gutes tun. Da reicht das normale Dosenfutter nicht aus. Das sogenannte „Barf“ liegt voll im Trend. Die Experten schlagen jetzt Alarm! Du solltest dieses Futter deinem Hund oder deiner Katze nicht zum Fressen geben.

„Barf“ – das bedeutet „Biologically Appropriate Raw Food“, zu Deutsch Biologisch geeignetes Rohfutter – und ist bei Hundehaltern sehr beliebt. Gerne werden dem Hund rohes Fleisch, Schlachtabfälle, Knochen oder Ähnliches vorgesetzt. Doch Untersuchungen an der Uni Zürich haben nun gezeigt: Das ist gefährlich. Denn nun steht fest, dass im Zusammenhang mit dem Futter Bakterien festgestellt wurden.

Hund: Damit solltest du deinen Hund auf keinen Fall füttern

In einer Studie zu Hunden und Katzen wurden sogenannte ESBL-Bakterien (Extended Spectrum Beta-Lactamasen) festgestellt, die mittlerweile gegen Antibiotika resistent sind.

„Uns hat aufgeschreckt, dass diese Keime bei Hunden und Katzen so häufig nachgewiesen werden können. Als einen möglichen Übertragungsweg vermuteten wir die Verfütterung von rohem Fleisch“, erklärt Roger Stephan, Professor am Institut für Lebensmittelsicherheit der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich.

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Also wurde eine weitere Studie angeschlossen: Die Experten untersuchten 51 Rohfutter-Proben. Das erschreckende Resultat: Bei 73 Prozent der Futterproben wurde der Richtwert für allgemeine Enterobakterien überschritten. Die ESBL-Bakterien wurden bei 61 Prozent der Proben ermittelt.

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„Dass wir bei über 60 Prozent der Proben ESBL-bildende Bakterien gefunden haben, ist wirklich erschreckend“, meinen die Forscher. „Darunter waren auch einige Escherichia coli-Typen, die bei Menschen und Tieren Infektionen auslösen können“, fügt sie hinzu.

Barf ist ein Risikofaktor für Mensch und Hund

Das „Barfen“ ist deshalb ein bedeutender Risikofaktor für die Verbreitung der Bakterien, die eben auch übertragbar auf den Menschen sind.

Hund kann multiresistente Keime übertragen

„Wir raten daher allen Hunde- und Katzenbesitzern, die ihre Tiere mit „Barf“ ernähren wollen, vorsichtig mit dem Futter umzugehen und strikte Hygiene bei der Fütterung einzuhalten“, sagt Magdalena Nüesch-Inderbinen, Erstautorin der Studie. „Die Tierhalter sollten sich des Risikos bewusst sein, dass ihr Tier vielleicht multiresistente Bakterien in sich trägt und diese verbreiten kann.“

Welchen Hund du dir auf keinen Fall kaufen solltest, wenn du in einer Mietwohnung lebst, liest du hier. (js)