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Tatort (ARD): Fans rätseln über heftigen Fall – DIESES Detail hat niemand bemerkt

Tatort: Kommissar Felix Murot und Jenny.
Tatort: Kommissar Felix Murot und Jenny.
Foto: HR/Bettina Müller
  • Tatort: Polizeiwache wird angegriffen
  • Hommage an Actionthriller der 1970er

Was für ein kurioses Detail im ARD-Krimi! Er ist einer der umstrittensten Kommissare der „Tatort“-Reihe - Felix Murot gespielt von Ulrich Tukur. Oft geht es experimentell zu, wenn Murot ermittelt. Und auch im achten Tukur-Tatort des Hessischen Rundfunks wird es wieder ungewöhnlich - und vor allem actionreich.

Der Fall spielt in einer alten, abgelegenen Polizeiwache irgendwo zwischen Frankfurt und Offenbach. Darin befindet sich nur noch ein Polizeimuseum - mit noch zwei verbliebenen Polizisten: Walter Brenner und Kollegin Cynthia.

Tatort (ARD): Angriff auf Wache

Murot besucht seinen alten Freund aus BKA-Tagen. In der Zwischenzeit braut sich etwas zusammen in der Stadt: eine Sonnenfinsternis, eine Tochter, die ihren ermordeten Vater gerächt hat und sich in das Revier rettet, und ein Gefangenentransport mit Schwerkriminellen, der mit einer Reifenpanne vor dem Revier strandet. Plötzlich wird das Revier beschossen, eine Bande eröffnet das Feuer – die Hölle bricht im Tatort los. Inklusive Kannibale von Peine.

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Besonders ein Charakter des „Tatort“ wirkt irgendwie fehl am Platze. So wird der Film immer wieder von dem leicht überdrehten Radiosprecher 'Ecki' durchbrochen. Und hinter Ecki steckt ein Geheimnis. So wird der Moderator von Clemens Meyer gespielt. Der wiederum schrieb das Drehbuch für den „Tatort“. Ein Cameo-Auftritt ala Alfred Hitchcock also.

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Das ist der „Tatort“:

  • Tatort ist eine Kriminalfilm-Reihe, deren Ausstrahlung 1970 im westdeutschen Fernsehen begann
  • Bislang erschienen über 1100 Tatort-Filme
  • Tatort ist die langlebigste und – mit teils über 10 Millionen Zuschauern bei der Erstausstrahlung – beliebteste Krimireihe im deutschsprachigen Raum

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Filmfans fühlen sich an Klassiker erinnert

Der Trailer hat es schon mal in sich. Und verspricht jede Menge Action. Und die Krimi-Fans fühlen sich an einen Film-Klassiker erinnert. Na, kommst du drauf?

Die Rede ist vom berühmten Actionthriller „Assault - Anschlag bei Nacht“ von John Carpenter aus dem Jahr 1976. Der Film gilt als einer der Lieblingsfilme von Quentin Tarantino. Ob er wohl auch den Tatort einschalten wird, können wir an dieser Stelle nicht klären.

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Doch es gibt noch mehr Anspielungen auf Klassiker wie James Bond oder „Rio Bravo“ mit John Wayne.

Tatort-Fans zwiegespalten

Die Tatort-Community ist jedenfalls äußerst zwiegespalten.

„Ich krieg mich gar nicht mehr ein. Das ist ja das geilste überhaupt. Voller Anspielungen, abgefahren und total anspruchsvoll. Der absolute Hammer. Dazu herausragende Schauspieler, ein grandioses Drehbuch, hervorragende Kamera und mega Musik. Der beste Tatort seit vielen Jahren!“, schreibt einer.

Ein anderer ist weniger euphorisch: „Der will man das erste Mal in 20 Jahren Tatort schauen, und dann stellt sich heraus, das ist ein Satire-Projekt.“

Dieser Tweet fasst die Fan-Reaktion passend zusammen:

Til Schweiger stinksauer über Krimi

Und auch Til Schweiger hat sich in die hitzige Diskussion eingeschaltet. Schweiger ist als Hamburger Tatort-Kommissar „Nick Tschiller“ für seine blutigen und actionreichen Tatorte bekannt. Da dürfte ihm doch der abwechselungsreiche Tukur-Tatort gefallen haben oder?

Von wegen! Til Schweiger behauptet: „Jede Folge der Augsburger Puppenkiste war glaubwürdiger, besser gespielt und vor allem spannender!“, schreibt der Schauspieler wütend auf Facebook. Man darf also gespannt sein, was Til Schweiger in seinem neuen Tatort anbieten wird.