Welt 

Bayern: Vierjähriger tot – die Polizei hat einen schrecklichen Verdacht

Jede Hilfe kam für den Jungen (4) aus Eschenbach zu spät. (Symbolbild)
Jede Hilfe kam für den Jungen (4) aus Eschenbach zu spät. (Symbolbild)
Foto: imago stock&people

Eschenbach. Zu einer grausamen Tat kam es in der Nacht von Sonntag auf Montag in Eschenbach in Bayern. Laut der Polizei Oberpfalz soll eine Frau (25) ihren Stiefsohn (4) getötet haben.

Um kurz nach 1 Uhr nachts erhielt die Leitstelle in Eschenbach (Bayern) einen Notruf. Die Stiefmutter, eine Philippinerin, eines Jungen gibt an, dass das Kind ohne Bewusstsein sei und nicht mehr atme. Die Hilfe kam jedoch zu spät. Die Wiederbelebungsmaßnahmen wurden vor Ort eingestellt.

Bayern: Vierjähriger tot

Die Todesursache war zunächst unklar. In dem Haus konnte der Arzt keine Anzeichen für ein Gewaltdelikt feststellen. Auch die Kripo Weiden konnte bei Ermittlungen vor Ort nichts feststellen.

Bei der Obduktion am nächsten Tag kam heraus: Der Junge starb aufgrund einer nicht sichtbaren Gewalteinwirkung.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Frau (53) aus NRW verliert Job bei Zeitarbeitsfirma – dann deckt sie DIESE miese Masche auf

Phantombildzeichner aus NRW verrät – Frau sieht das Bild ihres Peinigers und reagiert SO

• Top-News des Tages:

Detmold (NRW): Oliwia (15) soll Halbbruder (3) erstochen haben – DIESE Strafe könnte ihr drohen

Wetter in Deutschland: Kachelmann macht düstere Prognose – „Hoffen wir, dass ...“

-------------------------------------

Siefmutter unter Verdacht

Die Stiefmutter des Jungen aus Eschenbach wird nun verdächtigt, den Jungen verletzt zu haben. Sie wurde am Donnerstag festgenommen und befindet sich derzeit in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.

„Die Stiefmutter verweigert die Aussage. Ein Strafverteidiger wurde bestellt“, teilte Polizei-Pressesprecher Dietmar Winterberg auf Anfrage von DER WESTEN mit.

+++ Baby: Unbekannter klaut Wagen mit Mädchen drin – was er dann macht, ist grausam +++

Wo war der Vater des Kindes?

Der Kindsvater (28) war in der Nacht, als der kleine Junge starb, nicht zu Hause. In dem Haushalt in Eschenbach wohnen neben der Stiefmutter und dem Vater noch weitere Kinder. Das Ehepaar hat teils gemeinsame Kinder, teils von anderen Partnern. Ob die Kinder den Tod des Jungen mitansehen mussten, ist bisher unklar. Sie haben aber die Reanimationsversuche der Rettungskräfte mitbekommen, bestätigt die Polizei.

+++ Duisburg: Baby Mia im Container entsorgt – Ermittler haben schreckliche Vermutung +++

Die Kripo Weiden ermittelt nun den Tathergang sowie das mögliche Motiv und ob es sich um eine fahrlässige oder vorsätzliche Tötung handelt.