Welt 

Australien: Kleiner Koala durch Buschfeuer völlig entkräftet – dann passiert etwas Zauberhaftes

Australien: Die Koalas können den verheerenden Waldbränden kaum entkommen.
Australien: Die Koalas können den verheerenden Waldbränden kaum entkommen.
Foto: dpa

Es sind furchtbare Bilder aus Australien: Die verheerenden Buschbrände wüten immer weiter - und ein Ende ist nicht in Sicht.

„Die Feuer brennen immer noch, und sie werden noch über Monate brennen“, sagte der australische Premierminister Scott Morrison am Montag vor Reportern.

Australien: Feuer raubt Luft zum Atmen

Dichter Qualm macht den Menschen in den Städten nahe den Bränden zu schaffen, raubt ihnen die Luft zum Atmen. In der Hauptstadt Canberra war die Luft am Montag gefährlich verschmutzt, die Stadtregierung rief die Bevölkerung auf, drinnen zu bleiben.

+++ Wetter-Irrsinn – Jörg Kachelmann genervt: „Zum letzten Mal, dann..“ +++

Die Folgen für die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt Australiens sind derweil nicht absehbar. Hunderte von Millionen Tieren wurden nach Schätzungen von Wissenschaftlern allein in New South Wales getötet. Besonders das Schicksal der Koalas bewegt viele Menschen.

Australien: Koalas können nicht fliehen

Augenzeugen berichten, wie die Tiere schreien, während sie im Flammenmeer sterben. Umso herzergreifender ist die Geschichte eines Koalas, die derzeit die Runde macht.

Das Tierchen bringe einen kleinen „Sonnenstrahl nach dem Albtraum“, titelt etwa die australische Zeitung „Sydney Morning Herald“. Demnach entdeckte der Wassertankerfahrer Damian Campbell-Davys bei einem Einsatz nahe einem Brandherd in New South Wales den völlig entkräfteten kleinen Koala, der aus dem Busch torkelte.

-------------------------------

Mehr News:

++ Urlaub: Frau (24) verklagt TripAdvisor – aus diesem bizarren Grund ++

++ USA: Wie zynisch ist DAS denn? Feuerwehr sorgt für Selfie-Skandal ++

-------------------------------

Campbell-Davys kümmerte sich um den desorientierten und durstigen Kleinbären, gab ihm anderhalb Stunden lang Wasser aus seiner Flasche.

„Ein kleiner Sonnenstrahl nach dem Alptraum“

Nach den Schrecken der vergangenen Tage habe ihm das viel bedeutet: „Ein kleiner Sonnenstrahl nach dem Alptraum“, so der Fahrer gegenüber dem Blatt.

Er brachte den Koala in seinem Wagen in Sicherheit. Die Koala-Population sei arg dezimiert worden, so die Einschätzung des Mannes, der seit Tagen vor Ort im Einsatz ist. „Kängurus können weghüpfen, aber Koalas können nicht entkommen.“

Auf Facebook veröffentlichte Damian Campbell-Davys Bilder des kleinen Koalas, der es wie durch ein Wunder doch geschafft hatte. Hunderte Male wurde der Post geteilt, Der Kommentar des Tierretters: „Wenn diese Bilder dir nach dem gestrigen Horror kein Lächeln aufs Gesicht bringt, dann läuft etwas falsch.“ (pen, mit dpa)