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Royals: England steht Kopf – und jetzt bricht auch noch die Queen mit dem Protokoll!

Foto: imago images/i images/Paul Marriott/DER WESTEN

London. Der erste Schock ist verdaut, nun müssen die Royals nach dem überraschenden Rücktritt von Prinz Harry und Meghan Markle eine Lösung finden. Am Montag fand in Sandringham ein Krisentreffen zwischen der Queen, Prinz Charles, Prinz William und Prinz Harry statt. Die vier Royals diskutierten, wie es für Familie Sussex weitergehen soll.

Zweieinhalb Stunden soll das Treffen britischen Medienberichten zufolge gedauert haben. Am frühen Abend gab die Queen schließlich ein Statement heraus, in dem sie der Öffentlichkeit mitteilte, dass sie die Entscheidung ihres Enkels und seiner Frau unterstütze. Gleichzeitig übte sie aber auch Kritik an dem Ehepaar und gab offen zu, dass sie sich gewünscht hätte, dass die beiden weiter als „Senior Royals“ in der Familie blieben.

Royals: Queen bricht mit Protokoll

Doch hinter dem Statement steckt weit mehr als diese Meldung. Und: Die Queen hat sogar mit dem Protokoll gebrochen!

So schreibt die Königin: „Meine Familie und ich unterstützen Harry und Meghans Wunsch, ein neues Leben als junge Familie zu schaffen.“

Und weiter im dritten Absatz: „Harry und Meghan haben deutlich gemacht, dass sie in ihrem neuen Leben nicht mehr von öffentlichen Geldern abhängig sein wollen.“ Dass die Queen die beiden Royals bei ihren Vornamen nennt, ist äußerst ungewöhnlich – normalerweise benutzt die Monarchin in offiziellen Stellungnahme ihre Titel. In diesem Fall wäre das Duke und Duchess of Sussex gewesen.

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Das ist Prinz Harry:

  • geboren am 15. September 1984 in London
  • sein vollständiger Name lautet: Henry Charles Albert David
  • er steht auf Rang sechs der britischen Thronfolge
  • im Mai 2018 heiratete Prinz Harry Meghan Markle
  • die beiden haben einen gemeinsamen Sohn: Archie Harrison Mountbatten-Windsor (* 2019)
  • am 08. Januar 2020 gaben er und Meghan Markle bekannt, sich den royalen Pflichten entziehen zu wollen

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Was steckt wirklich hinter dem Statement der Queen?

Hinter diesem Bruch mit dem Protokoll könnten verschiedene Motive stecken.

Das Statement persönlich, weit weniger sachlich als andere Mitteilungen der Queen. Durch die Erwähnung ihrer Familie und die Nennung der Vornamen nimmt Queen Elizabeth weniger die Rolle der Königin, sondern mehr die des fürsorglichen Familienoberhaupts ein. Sie will zeigen: Sie sorgt sich um ihre Familie und deren Wohlergehen.

Die Form des Statements heizt allerdings auch die Spekulationen an, dass Prinz Harry und Meghan Markle ihre Titel „Königliche Hoheit“ durch ihren Rücktritt verlieren könnten. Auch im vorletzten Absatz heißt es von der Queen: „Es wurde vereinbart, dass es eine Übergangszeit geben wird, in der die Sussexes Zeit in Kanada und im Vereinigten Königreich verbringen werden.“

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Müssen Prinz Harry und Meghan Markle ihre Titel abgeben?

Zur Hochzeit im Mai 2018 schenkte Queen Elizabeth ihrem Enkel und Meghan Markle die Titel des Herzogs und der Herzogin von Sussex. Dass sie diese nun abgeben müssen - unwahrscheinlich. Da Harry als Prinz geboren wurde, gilt es als beinahe ausgeschlossen, dass er auf alle Titel verzichten muss. Wahrscheinlicher scheint es, dass die beiden künftig keine Königlichen Hoheiten mehr sind.

Auch Prinz Harrys Mutter Prinzessin Diana musste im Zuge der Scheidung von Prinz Charles den Titel Königliche Hoheit abgeben und war nur noch als Prinzessin geführt.

Ob Harry und Meghan weiter der Herzog und die Herzogin von Sussex sein werden, wird sich zeigen. Unsere Redakteurin findet: Was bringt ein Titel, der nicht zu hundert Prozent ausgefüllt wird? Richtig: rein gar nichts. Hier geht's zu ihrem Kommentar.