Welt 

München: Mutter und Tochter verschwunden – hat sich der Täter mit DIESEM Wort verraten?

München: Hat sich Roman H. verraten?
München: Hat sich Roman H. verraten?
Foto: Montage: Der Westen Foto: imago images / Alexander Pohl und Polizei München

Vor einem halben Jahr verschwanden Tatiana (16) und ihre Mutter Maria (41) auf mysteriöse Art. Sie wollten am 13. Juli 2019 zum Shoppen in ein Einkaufszentrum in Neuperlach, einem Stadtteil von München, fahren. Doch dort kamen sie nie an.

Roman H. (44) meldete seine Frau und die Stieftocher bei der Polizei München als vermisst. Im Truderinger Forst wurden daraufhin schnell ein Teppich und eine Fußmatte gefunden, die im Blut der beiden Frauen getränkt waren. Der 44-jährige Deutschrusse wurde festgenommen und gilt nach Auswertung von rund 90 Hinweisen als dringend tatverdächtig.

+++ München: Mutter (41) und Tochter (16) verschwunden – Polizei veröffentlicht grausames Detail +++

München: Suche nach Leichen beendet

Wie „Focus Online“ berichtet, stellt die Mordkommission „Duo“ jetzt die Suche nach den Leichen ein. Suchaktionen im Truderinger Forst blieben im Sommer ergebnislos. Sogar Taucher wurden in einem Teich eingesetzt.

Wie ein Polizeisprecher gegenüber dem Nachrichtenportal mitteilt, seien die Ermittlungen beendet, die Übergabe der Ergebnisse an die Staatsanwaltschaft werde vorbereitet.

Die Polizei gehe davon aus, dass Roman H. zuerst die 41-Jährige erschlug und dann seine Stieftochter tötete, um die Tat zu verschleiern.

Was genau am Nachmittag des 13. Julis passiert ist, bleibt unklar. Der 44-jährige Tatverdächtige schweigt.

Hat sich Roman H. verraten?

Freunde und Familie hätten bemerkt, dass Roman H. und Maria Probleme hatten und sie angeblich kurz vor einer Trennung standen.

+++ Berlin: Polizisten trauen ihren Augen nicht, als sie DAS auf ihrem Einsatzwagen sehen +++

Bei einem Telefonat mit einer Freundin kurz nach dem Verschwinden der Frauen, hätte er sich auf Russisch in der Vergangenheitsform über Maria geäußert.

Die Freundin erklärt „Focus Online“, dass es im Russischen nur eine Vergangenheitsform gäbe, im Gegensatz zum Deutschen. „Es stand im Widerspruch zur Suche nach Tatiana und Maria und der Hoffnung, die doch gerade der Ehemann und Stiefvater haben sollte“, fügt sie an. Es bleibt eine vage Vermutung.

-------------

Weitere Themen:

---------------

Anklage im Februar

Ob die Leichen jemals gefunden werden oder Roman H. sich während des Verfahrens zu einer Aussage hinreißen lässt, bleibt offen.

Die Staatsanwaltschaft soll mit der Anklage gegen den Tatverdächtigen Roman H. Ende Februar rechnen. (mia)