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„Bares für Rares“ (ZDF): Mann bietet Platin-Ring von Schwester an – „Kann ich nicht machen“

„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter.
„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter.
Foto: Frank W. Hempel

Rührendes Angebot bei „Bares für Rares“! Ein Mann tritt für seine kranke Schwester vor die Verkäufer, kämpft bei „Bares für Rares“ für ihren Wunsch-Preis.

„Bares für Rares“-Verkäufer mit Platin-Ring

Ludwig Mann wagt für seine Schwester den Gang in die „Bares für Rares“-Manege. Im Gepäck: ein Platin-Ring mit Diamanten, der der 82-jährigen Schwester gehört.

Ludwig, selbst 71 Jahre, erklärt Moderator Horst Lichter: „Sie konnte nicht mitkommen, weil sie mit dem Laufen und Stehen Schwierigkeiten hat.“

Horst Lichter begeistert: „Das ist ein exorbitant schöner Diamantring.“ Doch was ist er wert? Auch Expertin Heide Rezepa-Zabel staunt erstmal: „Einer der schönsten Ringe, die wir je in der Sendung hatten.“

Dann folgt ihre Einschätzung: Der Cluster-Ring stammt eventuell aus den 20ern oder 30ern, ist in den Proportionen „wie ein 0,75-Karäter“. Ihr Fazit: 3.500 bis 4.000 Euro ist das Schmuckstück wert. Damit liegt Heide über dem Wunschpreis von Ludwigs Schwester, der 3.000 Euro beträgt.

„Ich mach da nichts mehr“

Ob die Händler allerdings auch bereit sind, so viel für den Ring zu zahlen – abwarten.

Mit den Worten „Ich habe hier einen kleinen Schatz mitgebracht“, tritt Verkäufer Ludwig Mann vor die Händler. Die finden den Ring toll, bieten sich bis zu 1850 Euro hoch. Dann eröffnet der ehemalige Polizeibeamter den Händlern die Expertise – und erntet überraschte Gesichter.

Fabian Kahl: „Finde ich für aber für einen mittleren Stein, der keinen Karat hat, schon viel. Über 2.000 Euro gehe ich nicht“. Auch Ludwig Hofmaier stellt klar: „Ich mach da nichts mehr.“ Elke Velten-Tönnies bietet noch 2.500 Euro.

Für den Verkäufer ist 3.000 Euro die unterste Schmerzgrenze, er bleibt stur: „Das kann ich nicht machen, ich habe meiner Schwester versprochen, dass ich unter 3.000 Euro nicht abgebe.“

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Schließlich ist es Wolfang Pauritsch, der sich einen Ruck gibt: „Ich habe es mir überlegt, ich bieten Ihnen die 3.000 Euro an.“ Erleichtert geht Ludwig Mann auf den Deal ein – und der Schatz wechselt den Besitzer. (kv)