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Porno: Wegen Corona – „Pornhub“ geht jetzt diesen ungewöhnlichen Schritt

Corona Deutschland (13.3.)
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Um seinen Teil dazu beizutragen, dass die Menschen während der Corona-Krise ihre eigenen vier Wände nur noch zu dringenden Anlässen verlassen – und natürlich auch, um das eigene Image aufzubessern – hat die Porno-Plattform „Pornhub“ in Italien, Spanien und Frankreich eine unerwartete Entscheidung getroffen.

Den sonst kostenpflichtigen Premium-Dienst der Porno-Seite konnten die Menschen in diesen Ländern seit wenigen Wochen komplett gratis nutzen. Und nun hat „Pornhub“ dieses Angebot auf die ganze Welt ausgeweitet. Das berichtet die „Computerbild“.

Porno: „Pornhub Premium“ jetzt weltweit kostenlos

Unter dem Motto „StayHomeHub“ sind nun für alle Nutzer exklusive Inhalte abrufbar, die sonst hinter einer Paywall lagen. Bei der Anmeldung für „Pornhub Premium“ müssen Nutzer nur noch E-Mail-Adresse und Passwort angeben – die Zahlungsinformationen fallen einfach weg.

Das Angebot soll vorerst bis zum 23. April gelten. Ob „Pornhub“ seinen kostenlosen Premium-Service bei andauernder Corona-Krise möglicherweise verlängert, ist laut „Computerbild“ noch nicht bekannt.

„Pornhub“ veröffentlicht Statistiken zur Corona-Krise

Auf seiner Website hat der Sexvideo-Anbieter sogar Diagramme veröffentlicht, auf denen die gesteigerte Nutzungsrate seit den verstärkten Quarantäne-Verordnungen visualisiert werden. Darauf ist zu sehen, dass die durchschnittliche tägliche „Pornhub“-Nutzung in Spanien, Italien und Frankreich mit dem Start des kostenlosen Premium-Dienstes um 38 bis 61 Prozent angestiegen ist.

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Zudem gibt es dort Statistiken, die aufzeigen, dass auf der Porno-Plattform sogar nach Videos mit dem Thema „Coronavirus“ gesucht wird. Spitzenreiter im Ranking ist die Slowakei – dort liege die Zahl der „Coronavirus“-Suchen auf „Pornhub“ satte 119 Prozent über dem weltweiten Durchschnitt. (at)