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Maischberger - Infizierte Politikerin schockt mit drastischen Worten: „Ich konnte kaum atmen“

Maischberger: Coronavirus-Patientin berichtet über die Symptome.
Maischberger: Coronavirus-Patientin berichtet über die Symptome.
Foto: Screenshot @ARD

Mit ihrem Coronavirus-Tagebuch hat die FDP-Politikerin Karoline Preisler für viel Aufsehen gesorgt. In der ARD-Sendung „Maischberger die woche“ teilte sie ihre persönlichen Erfahrung erneut.

Per Skype-Schalte erzählte Preisler der Talk-Show-Moderatorin Sandra Maischberger von Symptomen und anderen Auswirkungen.

Maischberger: Preisler gibt Einblick in den Krankheitsverlauf

Karoline Preisler und ihr Mann steckten sich gegenseitig mit dem Coronavirus an. Die Mutter begab sich schon vor der Diagnose in freiwillige Quarantäne. Doch der Krankheitsverlauf war bei der 49-Jährigen deutlich dramatischer als erwartet.

„Ich bekam Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Schnupfen. Es steigerte sich schnell. Die Lunge fühlte sich steinern an, ich konnte kaum atmen. Das ist wie, wenn man unter Wasser versucht Luft zu holen“, beschreibt Preisler.

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Sandra Maischberger

  • 1966 in München geboren
  • Erste Nachrichtenerfahrungen bei Tele 5
  • 2000: Interviewformat „Maischberger“ bei NTV
  • 2003: „Menschen bei Maischberger“ als Nachfolgeformat für „Boulevard Bio“
  • Mittlerweile heißt die Sendung: Maischberger die woche

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Die Folge: Die FDP-Politikerin musste ins Krankenhaus Stralsund eingeliefert werden. Fünf Tage lang lag sie auf der Isolationsstation und bekam künstlichen Sauerstoff gegen die Atemnot. „Im Krankenhaus ging es mir sehr schnell sehr besser“, so Preisler.

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Sie erzählt von der Krankheit: „Atemnot raubt einem den Verstand. Es ging mir sehr schlecht. Ich konnte nicht einatmen, mein ganzer Körper rebellierte, mein Puls schoss nach oben. Ich atmete ein, doch es kam nichts ein.“

Das Schlimmste an der Krankheit

Mittlerweile ist das Virus besiegt und Preisler konnte in den Alltag zurückkehren. Das Schlimmste an der Krankheit war wohl die Trennung von ihren Kindern.

„Distanz ist nicht leicht zu wahren, wenn kleine Kinder weinen“, erzählt sie. Ihre Kinder mussten von jetzt auf gleich lernen, selbstständig zu kochen. Ein Abstand von 2 Metern war notwendig.

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„Es war eine große Herausforderung, aber der Erfolg gibt uns recht“, sagt Preisler im Nachhinnein.

Mit ihrem Coronavirus-Tagebuch wollte sie die Menschen aufklären und informieren, erklärt sie.