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Aldi: Klopapier-Alarm beim Discounter! Kunden außer sich vor Wut – „Leider konnten wir...“

Corona Deutschland (13.3.)
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Wo gibt es noch Klopapier? Diese Frage stellen sich viele Kunden im Supermarkt oder beim Discounter - auch bei Aldi. Die Frage lässt Kunden derzeit ausrasten. Denn: Viele Kunden gehen auch bei dem Discounter wegen der zahlreichen Hamsterkäufe leer aus. Klopapier und lang haltbare Lebensmittel sind heiß begehrte Ware bei Aldi und anderen Händlern.

Ihren Frust lassen die Aldi-Kunden bei Facebook am Discounter aus. Und der muss beschwichtigen

Aldi: Kunden gehen wegen Klopapier auf die Barrikaden

Der Vorwurf: Aldi unternimmt nicht genug, um die Verteilung des Klopapiers besser zu gewährleisten. Außerdem äußern einige Kunden Kritik an der Maßnahme, die Aldi-Geschäfte nur noch mit Einkaufswagen betreten zu dürfen, um den automatischen eingehaltenen Abstand zwischen Kunden zu vergrößern.

Seit Wochen appellieren die großen Supermarktbetreiber an die Solidarität der Kunden: Kauft nur das, was ihr tatsächlich braucht. Auch Aldi Süd hat mehrfach dazu aufgerufen. Doch noch immer stoßen die Worte bei einigen Menschen auf taube Ohren. Schieben die Mitarbeiter einen Stapel Klopapier in den Laden, ist die Palette schon nach wenigen Minuten komplett geleert.

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Zuletzt appellierte Aldi Süd auch bei Facebook: „Zeigt euch besonders mit Älteren und Erkrankten solidarisch, die möglicherweise auf Produkte des täglichen Bedarfs angewiesen sind.“

Solidarität? Fehlanzeige

Der Blick in die Läden offenbart aus Sicht vieler Kunden: An Solidarität fehlt es bislang. Viele berichten von mitunter wochenlanger Suche nach Toilettenpapier. Hier eine Auswahl der Kommentare:

  • „Seit einer Woche kein Klopapier. Irgendwer belügt uns da gewaltig“
  • „Ich versuche jetzt seit einer Woche Toilettenpapier zu bekommen. Vielleicht kann man auch mal an die Berufstätigen denken die nicht den ganzen Tag Zeit haben zu hamstern.“
  • „Hallo Aldi, bei uns in Augsburg ist seit mehreren Wochen in mehreren Märkten stets das WC-Papier alle, auch andere Artikel werden gefühlt immer ausgesuchter. Wann wird das besser? Wir sind keine „Hamsterer“, aber anscheinend war das ein Fehler.“
  • „Ich habe nicht gehamstert! Nun bin ich angeschissen (HAHA), denn seit Tagen kriege ich kein WC-Papier bei euch.“

Aldi hat in Stellungnahmen immer betont, dass es genügend Klopapier für alle gebe und die Versorgung in den Märkten sichergestellt sei. „Leider konnten wir die so stark steigende Nachfrage nach Klopapier nicht vorhersehen. Deshalb kann es kurzfristig zu Engpässen in manchen Filialen kommen. Es wird aber genug Klopapier für alle produziert und wir setzen alles daran, die Regale schnellstmöglich wieder aufzufüllen“, schreibt der Konzern auf Facebook als Antwort auf einige Kommentare.

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Offenbar hängt der erfolgreiche Klopapier-Einkauf gerade viel vom Timing des Supermarkt-Besuchs ab. Viele haben das Gefühl, dass die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg am Morgen größer ist.

Unverständnis über Einkaufswagen-Regel

Zum Ärger über das fehlende Klopapier gesellt sich zudem Unverständnis über eine weitere Maßnahme: Seit einigen Tagen dürfen Kunden die Aldi Süd Geschäfte nur noch mit einem Einkaufswagen betreten. Das soll zu größerem Abstand zwischen den Kunden führen.

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Das wird von Nutzern als unhygienisch kritisiert. Sie sehen den Einkaufswagen als mögliche Infektionsquelle:

  • „Wenn ihr schon euren Kunden einen Einkaufswagen aufzwingt, damit man den Laden für drei Artikel die man braucht betreten darf, stellt wenigstens Einmal-Handschuhe oder Desinfektionsmittel zur Verfügung um den Einkaufswagen vor Gebrauch zu desinfizieren!“
  • „Nehmt euch mal ein Beispiel an Lidl. Da steht ein Mitarbeiter, der jedem Kunden die Einkaufswagen abnehmen und den Griff richtig säubert, und desinfiziert.“
  • „Die Pflicht einen Einkaufswagen zu benutzen bringt erst dann Sinn, wenn die Kunden vorher Einmal-Handschuhe anziehen und sie entsorgen, sobald der Wagen geleert wurde vor Ort.“

Discounter reagiert auf die Kritik der Kunden

Auch auf diese Kritik hat der Konzern auf Facebook inzwischen reagiert. So schrieb ein Mitarbeiter der Social Media Teams: „Wir versuchen derzeit die beste Lösung zum Schutz der Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter zu finden. Hier arbeiten wir eng mit den örtlichen Behörden zusammen. Unsere Einkaufswagen werden regelmäßig desinfiziert.“

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Zu dem Asteckungsrisiko, dass von Einkaufswagen ausgeht, hatte sich zuletzt auch der Vorsitzende des Apothekerverbandes in NRW geäußert. Seine Einschätzung dazu findest du >>> hier.

Im Netz machte das Gerüchte die Runde, dass Deutsche nur Klopapier horten, in Frankreich dagegen Kondome und Rotwein in Massen gekauft wird. Doch mit diesem Gerücht räumte ein Hesteller neulich auf. Mehr dazu kannst du hier lesen >>

Aldi: Mann eskaliert mit Messer in Filiale in NRW – mit dieser irren Idee wird er überwältigt

Am Samstagmorgen kam es währenddessen in einer Aldi-Filiale in Köln-Nippes zu unglaublichen Szenen. Ein 61-Jähriger stand gerade an der Kasse des Discounters, als er ein Messer zückte, es sich an die Kehle hielt und damit drohte, sich etwas anzutun. Mit einer irren Idee konnte er davon abgehalten werden, sich selbst zu verletzen: Er wollte mit der Presse sprechen, um sich über seinen vergangenen Einkauf zu sprechen. Die Polizei ermöglichte ihm das. liest du die ganze Geschichte.

Auf die hohe Klopapier-Nachfrage reagierte übrigens ein anderer Supermarkt. Wie er mit den Massenkäufen seinen Umsatz noch weiter steigern wollte,

Während sich Kunden über nichtvorhandenes Toilettenpapier aufregen, forschen Wissenschaftler weiter, um einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln. Dabei beobachten sie auch den Krankheitsverlauf und Symptome. Ärzte aus New York haben nun ein neues Anzeichen festgestellt. Hier mehr dazu. (dav)