Welt 

Ernährung: Beliebte Getränke für Kinder und Babys vor dem Aus! Bundesregierung plant Verbot

Ernährung ist für viele Eltern ein wichtiger Aspekt - doch die Bundesregierung will einige Getränke bald verbieten. (Symbolbild)
Ernährung ist für viele Eltern ein wichtiger Aspekt - doch die Bundesregierung will einige Getränke bald verbieten. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61

Ernährung ist neben der Bewegung das A und O bei Kindern. Schließlich wollen Eltern, dass ihr Kind so gesund wie möglich heranwächst. Nun greift aber die Bundesregierung bei der Ernährung ein und will einige Produkte ganz gezielt verbieten. Und das auch aus verständlichem Grund.

Gemeint sind Baby- und Kindertees. Für unterwegs sind die Getränke in Flaschen oder anderen Verpackungen aus Sicht vieler Eltern hilfreich. Sie nehmen wenig Platz weg und passen in Taschen oder Rucksäcke. Einige Hersteller werden demnächst jedoch umstellen müssen.

Ernährung: Kidertees enthalten zu viel Zucker

Die Tees haben aus Sicht von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) einen großen Haken bei der Ernährung von Kindern – und den will eliminieren. Denn sie findet, dass in Tees für Kinder und Babys viel zu viel Zucker enthalten ist.

Sie will eine Verordnung durchsetzen, dass Tees keinen zugesetzten Zucker beinhalten dürfen. Das gilt auch für Zusätze wie Honig, Malzextrakt, Sirup oder Dicksaft.

Kommende Woche will sich der Bundesrat mit diesem Thema der Ernährung befassen. Klöckner: „Babys und Kleinkinder benötigen keine gesüßten Getränke. Es sollte ihnen auch nicht von Anfang an ‚antrainiert‘ werden.“

----------

Darum ist zu viel Zucker schädlich:

  • Der hohe Konsum sorgt für Karies und Übergewicht
  • Zucker macht außerdem schlaff, antriebslos, müde und depressiv
  • Zucker hebt den Insulinspiegel an, man ist anfälliger für chronische Krankheiten
  • Gleichzeitig schüttet der Körper Glückshormone aus
  • Daher essen wir gerne Süßes

----------

Das Verbot möchte die Bundesernährungsministerin so schnell wie möglich durchsetzen. Die zuständigen Bundesratsausschüsse empfehlen, dass die Länderkammer den Plänen bei ihrer Sitzung am kommenden Freitag zustimmt.

Außerdem fordert sie einen Hinweis auf der Verpackung oder ein Etikett. Dort soll darauf hingewiesen werden, dieses Produkt ohne Zugabe von Zucker oder anderen Süßungsmitteln zuzubereiten.

---------

Top-News:

Cathy Hummels lässt Baby-Bombe platzen – „Ich bin...“

Coronavirus: Forscher machen beeindruckende Entdeckung – Patienten sollen nun...

Lotto: Deutscher räumt 90 Millionen Euro ab – jetzt verrät er, was er damit anstellt

---------

Dies soll eine Hilfe für Eltern, Erzieher und Betreuer sein, den Ernährungs-Empfehlungen zu folgen. Ebenfalls soll auf Produkten gekennzeichnet werden, ab welchem Alter der Tee erst getrunken werden solle. Unter vier Monaten soll generell kein Tee gegeben werden. (ldi/dpa)