Welt 

Edeka: Kunde mit heftigen Vorwürfen gegen Markleiter – der reagiert SO

In einem Edeka kam es zu einem Vorfall.
In einem Edeka kam es zu einem Vorfall.
Foto: dpa

Ein Kunde hat sich in einem Edeka-Markt in Wassenberg (NRW) schlecht behandelt gefühlt und seinen Unmut auf der Facebook-Seite des Konzerns geäußert. Der betreffende Filialleiter hat sich anschließend selbst zu Wort gemeldet und sich auch direkt an den Kunden gewandt. Was war also passiert?

Ein Kunde sei nach eigenen Angaben um kurz nach sieben Uhr am Freitagmorgen einkaufen gewesen in dem besagten Edeka in Wassenberg. Als er gerade sein Waren auf das Kassenband legte, sei ein Mann sehr dicht an ihm vorbeigehuscht und habe zu ihm gesagt: „Sie haben ja nichts dagegen, wenn ich vorgehe.“ Es sei der Filialleiter gewesen, wie sich hinterher herausstellte.

Kunde beschwert sich über Filialleiter eines Edeka in NRW

Als der Kunde Kritik äußerte und meinte, dass „es unhöflich sei, schon vorbeizugehen, obwohl man noch keine Antwort hat und dass man doch den Mindestabstand einhalte soll“ habe er folgende Antwort erhalten: „Ich solle mich nicht so anstellen, ich hätte ja eh noch meine Ware aufs Band legen müssen und es wäre ja nur ein Artikel als Testkauf gewesen, den er gehabt hätte.“

------------------------------------

• Mehr Themen:

München: DIESE Biergarten-Regeln gelten ab Montag und so kompliziert sind sie

Bußgeldkatalog: Härtere Strafen für Raser – Scheuer will nach zwei Wochen plötzlich DAS tun

Brandenburg: Zwei Leichen in Plattenbau entdeckt - als die Polizei ermittelt, bricht plötzlich Feuer aus

-------------------------------------

Danach habe der Kunde sich beschwert und sei daraufhin „angeranzt“ worden, den Laden zu verlassen und die Ware auf dem Band liegen zu lassen. Bei Facebook schreibt der Mann, dass er „nie wieder dort einkaufen geht“.

Auf Anfrage von dieser Redaktion hat sich der Filialleiter zu den schweren Vorwürfen geäußert. Es habe den Vorfall gegeben, aber anders als vom Kunden dargestellt.

Filialleiter schildert die Situation aus seiner Sicht

„Ja es ist richtig, ich ging heute Morgen mit Mundschutz in 1,5 Meter an einer Doppelkasse mit ausreichendem Sicherheitsabstand an einem einzigen Kunden vorbei. Dieser befand sich am Ende des Kassenbandes und legte gerade seine Ware auf. Von vorne bat ich die Kassiererin mir eben eine Preisabfrage zu machen, zur Überprüfung eines Preises für einen anderen Kunden. Dies ist eine Situation, die passiert bis 100 Mal am Tag im Handel. Auch dabei war der Sicherheitsabstand mehr als gegeben. Ich drehte mich mit den Worten sofort mit lustig gemeintem Ton zum Kunden um und sagte „Sie haben doch sich nichts dagegen“. Dieser blaffte mich und die Kassiererin sofort an mit den Worten „von Abstand noch nie etwas gehört“. Ich wies ihn darauf hin, dass ich genügend Abstand eingehalten hätte, worauf er sofort laut und frech wurde. Als die Situation nicht mehr zu bereinigen war, stellte ich dem Kunden frei, einzukaufen oder den Laden zu verlassen.“

Desweiteren hat der Filialleiter eine weitere Stellungnahme direkt an den Kunden addressiert, in der er sich entschuldigt und hofft, ihn als Kunden nicht zu verlieren.

Wie der Kunde darauf reagiert hat, ist unklar. (fb)