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Coronavirus: Entsetzliche Produkte im Angebot! Unglaublich, was hier verkauft wird

Noch ist nicht klar, wann es einen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird.
Noch ist nicht klar, wann es einen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird.
Foto: Friso Gentsch / dpa

Selbst wenn es irgendwann einen Impfstoff gegen das Coronavirus geben sollte, wollen ihn einige Menschen nicht bekommen. Solche Impfgegner protestieren in der Corona-Krise besonders laut.

Auf der Online-Plattform „Spreadshirt“ wurden in diesem Zusammenhang auch Kleidung für Impfgegner verkauft – mit entsetzlichem Aufdruck.

Coronavirus: Impfgegner verkaufen Klamotten

Bei „Spreadshirt“ können Nutzer ihre eigenen Klamotten gestalten und kaufen. Wer will, kann seine Kreationen auch zum Verkauf anbieten.

Das Problem: „Spreadshirt“ scheint nicht konsequent genug darauf zu achten, welche Motive öffentlich angeboten werden.

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Judenstern auf dem T-Shirt

Denn: Nutzer entdeckten auf der Online-Plattform Kleidungsstücke mit einem Judenstern mit der Inschrift „nicht geimpft“. Unschwer zu erkennen, dass es sich dabei um Antisemitismus, mindestens um eine abscheuliche Holocaust-Relativierung handelt.

„Spreadshirt“ reagiert umgehend

„Spreadshirt“ reagierte umgehend auf den entsetzlichen Aufdruck – und löschte das Angebot. „Es tut uns leid, dass das Motiv online war“, schrieb das Unternehmen außerdem auf Twitter.

Und weiter: „Trotz technischer und menschlicher Filter kann es passieren, dass Designs durch’s Netz rutschen, die wir auf unserer Plattform nicht dulden.“

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Andere Aufdrucke bleiben im Shop

Was „Spreadshirt“ duldet, und was nicht, ist jedoch weiterhin unklar. Kleidung mit Aufdrucken wie „Stoppt die Impf-Proaganda“ und „Gib Gates keine Chance“ kann man weiterhin auf der Plattform kaufen. (nr)